Präsidentschaftskandidat des VfB Stuttgart Diskriminierung? Christian Riethmüller fühlt sich missverstanden

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Hat sich Christian Riethmüller diskriminierend geäußert? Absurd, findet der Kandidat für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart.

Christian Riethmüller Foto: Baumann
Christian Riethmüller Foto: Baumann

Stuttgart - Als Präsidentschaftsanwärter des VfB Stuttgart steht man in der Öffentlichkeit – das dürfte Christian Riethmüller schon vor seiner Bewerbung gewusst haben. Jetzt musste der Chef der Tübinger Buchhandelskette Osiander erfahren, dass auch jedes Wort auf der Goldwaage landet. „Als ich bei Aldi begonnen habe, hatte das Unternehmen bei vielen den Ruf, dass dort nur Türken einkaufen“ – in etwa so soll sich der Ex-Aldi-Manager vor dem VfB-Mitgliederausschuss geäußert haben.

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Die Folge: In verschiedenen Internetportalen wurde nun die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei um einen „Fall von Diskriminierung“ oder gar einen „Rassismus-Eklat“ handele. Absurd, findet Riethmüller: „Ich habe mich in meinem Leben immer gegen Diskriminierung und Rassismus eingesetzt und möchte dies auch beim VfB tun.“ In einem Interview mit dem „Kicker“ hatte er sich zuletzt auch gegen die AfD positioniert: „Die Privatperson Christian Riethmüller sagt ganz klar: Ich sehe die Partei extrem kritisch.“