VfB-Sportchef Reschke über Ascacibar „Wir wollen keine Ablösesummen generieren“

Von  

Im Konzept des VfB Stuttgart ist Santiago Ascacibar ein wichtiger Baustein – und auch der Argentinier selbst glaubt, dass er hier große Ziele erreichen kann. Zum Beispiel in der Nationalmannschaft.

Santiago Ascacibar hat seinen Vetrag vorzeitig verlängert. Foto: Baumann
Santiago Ascacibar hat seinen Vetrag vorzeitig verlängert. Foto: Baumann

Stuttgart - Santiago Ascacibar hat seinen Vertrag beim VfB Stuttgart vorzeitig verlängert. Um ein Jahr und ohne Ausstiegsklausel. Nun läuft das Arbeitspapier des 21-jährigen Argentiniers bis 2023 beim Fußball-Bundesligisten. „Wir haben damit seiner Leistungsentwicklung Rechnung getragen“, sagte Michael Reschke, der Manager des Fußball-Bundesligisten. Ascacibar kam vor knapp einem Jahr von Estudiantes de La Plata und wurde auf Anhieb Stammspieler. 29 Erstligapartien stehen zu Buche.

„Für mich haben vor allem sportliche Gründe den Ausschlag gegeben, hier zu verlängern“, sagte Ascacibar. Das Mittelfeldtalent sieht beim VfB gute Chancen, nicht nur persönlich eine gute Rolle zu spielen, sondern auch mit der Mannschaft. Aus diesem Grund hatte Reschke alle Anfragen für ihn ins Leere laufen lassen. „Wir wollen keine Ablösesummen generieren, sondern ein gutes Team aufbauen – und diesbezüglich ist Santiago Ascacibar ein wichtiger Baustein“, erklärte der Sportchef.

„Ich bin dem VfB dankbar“

Zudem fühlt sich der Südamerikaner in Stuttgart sehr wohl. „Ich bin dem VfB dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, hier in der Bundesliga zu spielen“, sagte Ascacibar. Was er mit einem Bekenntnis und guten Leistungen zurückzahlen will. „Dazu habe ich jetzt ein Jahr länger Zeit.“

Ob Ascacibar tatsächlich so lange beim VfB bleibt, ist eine andere Frage. Schon jetzt gilt er in seiner Heimat als ein Mann für den Neuaufbau der Nationalmannschaft. Gerade nach dem Scheitern der Albiceleste im Achtelfinale der WM gegen Frankreich. „Ich war natürlich enttäuscht, diesmal nicht dabei gewesen zu sein“, sagte Ascacibar. Aber nun unternimmt der frühere Juniorennationalspieler einen neuen Anlauf, um ins A-Team zu kommen.

Zunächst heißt es für ihn aber, sich beim VfB wieder in den Vordergrund zu drängen. Denn Adduktorenprobleme bremsten Ascacibar während der Trainingslagers in Grassau. Jetzt ist der 21-Jährige beschwerdefrei und will Vollgas geben.