VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt „Es geht nun darum, uns wieder aufzurichten“

Von red 

Der VfB Stuttgart musste gegen Eintracht Frankfurt zum wiederholten Male in dieser Saison eine deutliche Niederlage hinnehmen. Das sagen die VfB-Akteure zum 0:3 in Hessen.

Enttäuschung bei den Spielern des VfB Stuttgart nach der deutlichen 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt. Foto: Pressefoto Baumann 9 Bilder
Enttäuschung bei den Spielern des VfB Stuttgart nach der deutlichen 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt. Foto: Pressefoto Baumann

Frankfurt - Und täglich grüßt das Murmeltier: Erneut hat der VfB Stuttgart bei einem Topclub der Fußball-Bundesliga verloren, erneut gab es ein deutliches 0:3 für das Team von Trainer Markus Weinzierl (lesen Sie hier unsere Einzelkritik zum Spiel).

Lesen Sie hier: Warum es im VfB-Block lange still war

Nach der ernüchternden Partie in Hessen haben sich die Spieler und Verantwortlichen des Vereins mit dem Brustring zum Geschehen auf dem Rasen geäußert. Wir haben die Stimmen zusammengetragen.

VfB-Trainer Markus Weinzierl:

„Glückwunsch an die Eintracht zu diesem Sieg. Ich denke, wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Kurz vor der Pause stellen wir uns dann ganz schlecht an. Wenn du dann Konter bekommst, sind die Frankfurter stark. Da haben sie ihre ganze Klasse gezeigt. Es ist bitter für uns, weil wir uns viel vorgenommen haben. Das ist natürlich ein Ergebnis, mit dem wir nicht zufrieden sein können.“

Eintracht-Trainer Adi Hütter:

„Der VfB Stuttgart hat es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Jeder im Stadion hatte das Gefühl, dass sie gefährlich sind. Nach der Pause waren wir aber klar besser. Ich habe ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen – auch wenn es ein schwer erkämpfter Sieg war, der vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen ist.“

VfB-Verteidiger Andreas Beck:

„Es ist eine große Herausforderung, die Frankfurter vom Tor fernzuhalten. Man darf ihnen keine Räume lassen, sonst wird es schwierig. Das ist uns in der ersten Hälfte gut gelungen. Dann entsteht das 0:1 durch einen abgefälschten Ball. Im zweiten Durchgang spielen die Frankfurter dann ihre Klasse aus.“

VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler:

„Die gesamte Partie betrachtet, muss man sagen, dass das 0:1 kurz vor der Pause der Knackpunkt war. Doch auch danach hatten wir noch genügend Zeit, zurück in die Partie zu kommen. Doch wir haben im zweiten Abschnitt nicht an die über weite Phasen gute erste Hälfte angeknüpft. Wir haben in der Defensive aufgemacht und werden dann klassisch ausgekontert. Es geht nun darum, uns wieder aufzurichten. Am Samstag haben wir ein weiteres wichtiges Spiel vor der Brust.“