VfB Stuttgart bei Holstein Kiel So entschuldigen sich Daniel Didavi und Roberto Massimo

Von Marco Seliger 

Daniel Didavi erwies dem VfB Stuttgart mit seinem Platzverweis einen Bärendienst, Roberto Massimo verschuldete zwei Gegentore in Kiel – noch am Abend des Spieltags entschuldigten sich die beiden.

Rumms – und tschüss! Daniel Didavi vom VfB Stuttgart foult und fliegt in Kiel vom Platz. Foto: Baumann 8 Bilder
Rumms – und tschüss! Daniel Didavi vom VfB Stuttgart foult und fliegt in Kiel vom Platz. Foto: Baumann

Stuttgart - Daniel Didavi und Roberto Massimo teilen ein fußballerisches Schicksal – die Profis des VfB Stuttgart sind ohne Zweifel so etwas wie die Hauptverantwortlichen für die 2:3-Niederlage in der zweiten Liga am Sonntag bei Holstein Kiel. Klar, auch die meisten anderen VfB-Profis brachten eine schlechte Leistung – Didavi aber flog kurz vor der Pause mit Gelb-Rot (eine Gelbe gab es wegen Meckerns, eine wenig später wegen eines unbeherrschten Fouls) vom Platz, und Massimo verschuldete die Gegentore zum 1:2 und 1:3 mit haarsträubenden Fehlpässen.

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Noch am Sonntagabend dann entschuldigten sich Didavi und Massimo via Instagram bei den Fans – und insbesondere Didavi ging im sozialen Netzwerk hart mit sich selbst ins Gericht. Er schrieb: „Es tut mir unheimlich Leid, dass ich das Team heute im Stich gelassen habe. Diese Niederlage geht auf meine Kappe. Die erste Gelbe Karte hab ich in Kauf genommen um den Schiedsrichter darauf aufmerksam zu machen, nicht so einseitig zu pfeifen. Aber dann darf ich mich bei dem Foul, mit meiner Erfahrung nicht so dumm anstellen. Lasst den Frust an mir aus, dass ist völlig in Ordnung. Aber bitte baut die Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit in Unterzahl toll gekämpft hat, auf. In solchen Zeiten brauchen wir EUCH mehr denn je.“

Auch Roberto Massimo sendete am Abend noch eine Instagram-Botschaft in die Welt: „Von Herzen, vielen Dank für jede einzelne Nachricht, die ich bekomme und an die Mannschaft die mich so gut unterstützt. Ich weiß, dass solche Fehler nicht passieren dürfen. Ich werde mein Bestes für diesen Verein geben damit wir am Ende unsere Ziele erreichen.“




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