Es ist noch nicht lange her, da wollte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat den Innenverteidiger Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg verpflichten. Vor dem Landesduell spricht Schlotterbeck darüber.

Sport: Marco Seliger (sem)

Stuttgart/Freiburg - Nico Schlotterbeck, Innenverteidiger des SC Freiburg, hat einen Verbleib im Breisgau über den Sommer hinaus nicht ausgeschlossen. „Es ist sehr gut möglich, dass es nirgends hingeht und ich in Freiburg bleibe“, sagte Schlotterbeck vor dem Landesduell gegen den VfB Stuttgart an diesem Samstag (15.30 Uhr) unserer Zeitung und ergänzte, angesprochen auf ein mögliches Interesse des FC Bayern und von Borussia Dortmund: „Ich muss schauen, was der nächste Schritt für mich ist – und es ist alles andere als ausgeschlossen, dass ich den beim SC gehe.“

Der Abwehrmann hat beim SC einen Vertrag bis 2023, nur bei einem Verkauf im Sommer könnte Freiburg noch eine Ablöse generieren. Was im Sommer passieren und wie das dann alles gehandhabt werde, sagte Schlotterbeck weiter, „das können wir alle noch nicht wissen. Ich habe aber damals nicht ohne Grund einen langfristigen Vertrag beim SC unterschrieben.“ Eine mögliche Vertragsverlängerung beim SC Freiburg ist also auch nicht ausgeschlossen.

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Schlotterbeck bestätigte vor der Partie gegen den VfB das Stuttgarter Interesse und Gespräche mit Verantwortlichen des VfB im vergangenen Sommer: „Ja, man hatte mal Kontakt“, sagte der Nationalspieler: „Ich hatte mich aber sehr schnell dafür entschieden, dass ich in Freiburg bleibe. Weil Trainer Christian Streich früh das Gespräch mit mir gesucht hat und mir alle Verantwortlichen des SC signalisiert haben, dass sie mit mir nach meinem Ausleihjahr bei Union Berlin fest als Stammkraft planen. Ein Wechsel stand im Sommer nie zur Debatte. Und das war ja im Rückblick auch der richtige Schritt.“

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Schlotterbeck äußerte sich auch zu seinen Ambitionen in der DFB-Elf unter dem Bundestrainer Hansi Flick: „Hansi Flick erwartet von mir, dass ich mutig bleiben soll“, sagt der Innenverteidiger: „Es zeichnet mich ja auch aus, dass ich im Spielaufbau viel agiere – er hat mir gesagt, dass ich da noch mehr machen kann, weil ich mich da manchmal noch ein bisschen ausruhe.“ Flick, so Schlotterbeck weiter, „weiß, was er von mir kriegt – ich hoffe, dass ich weiter eingeladen werde, wenn ich so spiele wie in der Hinrunde.“

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