VfB Stuttgart Blaue Knie und ein großer Traum – wird es der Sommer des Nick Woltemade?

Nick Woltemade mit dem Pokal. Foto: IMAGO/ActionPictures

VfB-Stürmer Nick Woltemade wählte in Berlin einen Jubel, wie er ihn noch nie zuvor gemacht hatte und will nach dem Pokalsieg noch mehr. Sein Ziel ist ein Drei-Titel-Sommer.

Sport: Philipp Maisel (pma)

„Darf ich meinen Knie-Rutscher sehen?“ – es fällt wohl eher unter die Kategorie „unkonventionell“, wenn ein Protagonist vor den laufenden TV-Kameras den Spieß umdreht, selbst zum Fragesteller wird und dann auch noch gleich eine ganz spezielle Szene noch einmal vorgeführt haben möchte. Für Nick Woltemade kein Problem. „Ahh, da isser doch. Ja, nicht schlecht. Für zwei Meter mach ich den nicht schlecht. Aber jetzt habe ich ganz blaue Knie, den Jubel habe ich auch noch nie zuvor gemacht“, diktierte Woltemade dem sichtlich verdutzten Field-Reporter ins Mikrofon.

 

Kameraschwenk nach unten – und siehe da, die Knie sind tatsächlich blau. Die Rede war natürlich von Woltemades Jubel nach dem Führungstor im Pokalfinale gegen Bielefeld. Nach dem Sprint Richtung Eckfahne schlitterte Woltemade auf den Knien, erst danach zeigte er das W, seinen Signature-Jubel, den man von ihm kennt.

Nick Woltemade bejubelt sein Tor. Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/TOBIAS SCHWARZ

Doch Woltemade wäre nicht Woltemade, wenn er nicht noch einen Spruch auf Lager hätte. „Jetzt will ich natürlich den Dreierpack“, sagte er mit einem Augenzwinkern und dem Blick auf das, was ihm noch bevorsteht. Denn der Stürmer ist sowohl für die Nations-League bei der A-Nationalelf, als auch für den Kader für die U-21-EM nominiert. Zwei potenzielle Titel also, die er in diesem Sommer noch holen könnte.

„Schauen wir mal, was der Sommer noch bring“, so Woltemade weiter, dessen Saison „ja sowieso schon phänomenal läuft“. Mit festem Blick in die Kameras schickte der Stürmer dann noch etwas Liebe in die Welt. „Danke! Ich möchte einfach Danke sagen an alle, die mich unterstützen, damit es so laufen kann. Meine Familie, die Trainer, den ganzen VfB Stuttgart. Vielen Dank!“

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