Borna Sosa schmerzt der Adduktorenbereich, sodass für den Kroaten weitere Einsätze in der Nations League sehr fraglich sind. Er will sich in Reha begeben, um die Probleme zu beheben.

Sport: Heiko Hinrichsen (hh)

Gegen Österreich (0:3) musste er schon zur Halbzeit den Platz verlassen, gegen Frankreich (1:1) fehlte er komplett – dem VfB-Linksverteidiger Borna Sosa machen aktuell wieder Probleme im Adduktorenbereich zu schaffen. Eine Verletzung, die der Kroate bereits seit März mit sich herum schleppt. Die beiden restlichen Nations-League-Spiele seines Heimatlandes in Dänemark und Frankreich wird Sosa daher vermutlich verpassen.

Vielmehr wird sich der 24-Jährige zeitnah in die Reha begeben, um seine Verletzung auszukurieren. Dabei scheint eine renommierte Praxis am Schliersee den Zuschlag bekommen zu haben.

Borna Sosa ist begehrt

Schließlich will Borna Sosa fit in die kommende Bundesligasaison gehen. Dies wird allerdings trotz eines Vertrages bis 2025 wohl nicht mehr beim VfB der Fall sein. Denn der Stuttgarter Flankenkönig steht bei diversen Clubs auf der Wunschliste. Bereits im vergangenen Winter lag für Sosa ein konkretes Angebot vor – doch damals entscheid sich der Blondschopf, beim VfB zu bleiben um im Abstiegskampf mitzuhelfen.

Dies ist im Sommer nun anders. Wie zu hören ist, soll Sosa die Clubbosse bereits über seine Wechselabsichten informiert haben. Für 25 Millionen Euro kann der Linksfuß die Stuttgarter verlassen.

Dabei scheint sich das Interesse von Borussia Dortmund an Borna Sosa zu intensivieren. Klar ist, dass die Westfalen neben einem Spieler für das Sturmzentrum (hier ist VfB-Profi Sasa Kalajdzic im Gespräch) auch auf der Suche nach einem Neuzugang für ihre linke Abwehrseite sind. So werden Raphael Guerreiro Kontakte zum FC Barcelona nachgesagt – und auch Nico Schulz würde man beim BVB gerne abgeben. Zudem hat sich das Thema Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach als Neuzugang durch die Trennung von Cheftrainer Marco Rose offenbar erledigt.

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Ist der Weg für Sosa, der in der nächsten Spielzeit gerne in der Champions League auflaufen will, nach Dortmund unter dem neuen Trainer Edin Terzic also frei? Noch sondiert der BVB-Sportchef Sebastian Kehl den Markt. Eine Alternative wäre der Hoffenheimer David Raum. Doch der besitzt bei den Kraichgauern noch einen Vertrag bis 2026 – und wäre wohl teurer als Borna Sosa.