VfB Stuttgart Das Badstuber-Motto beim VfB: „Training, Training, Training.“

Von Dirk Preiß 

Noch ist er nicht auf dem Fitnessstand seiner Teamkollegen, doch das soll sich bald ändern. Holger Badstuber hat mit dem VfB Stuttgart viel vor – und will eine ähnliche Rolle spielen, wie einst Mark van Bommel für ihn selbst.

Will mit dem VfB schon bald durchstarten: Neuzugang Holger Badstuber Foto: Baumann 4 Bilder
Will mit dem VfB schon bald durchstarten: Neuzugang Holger Badstuber Foto: Baumann

Stuttgart - Die wichtigste Nachricht aus Sicht der Fans des VfB Stuttgart, die Holger Badstuber zu verkünden hatte: „Mein Körper funktioniert gut, ich vertraue ihm.“ Die zahlreichen schweren Verletzungen, die der Abwehrspieler in den vergangenen jahren erlitten hatte, waren der Hauptgrund, weshalb viele im Umfeld des Bundesligaaufsteigers die Verpflichtung des 28-Jährigen auch kritisch gesehen hatte. Doch Badstuber meinte am Montag bei seiner offiziellen Vorstellung: „Ich bin seit knapp einem Jahr gesund und konnte alle Trainingseinheiten durchziehen.“ Sofort bereits für die Startelf des VfB Stuttgart ist er aber noch nicht.

„Training, Training, Training“, lautet nun seine Devise, eine echte Vorbereitung im Mannschaftskreis hatte er bislang nicht, da sich nach dem Vertragsende beim FC Bayern erst am vergangenen Freitag der Wechsel nach Stuttgart ergeben hatte. „Wir werden ihm die Zeit geben, die er braucht“, sagt VfB-Trainer Hannes Wolf, „es ergibt keinen Sinn, ihn jetzt durch ein verkürztes Vorbereitungsprogramm durchzujagen.“ vermutlich nach der Länderspielpause Anfang September ist Badstuber ein Kandidat für die Startelf.

Über die neue Saison und seine Rolle beim VfB spricht Holger Badstuber auch im Video:

 

 

Vorbild für die jungen Spieler

Beim VfB hat der WM-Dritte von 2010 einen Einjahresvertrag unterschrieben, sein Plan ist, in Stuttgart seinen Weg zurück zum früheren Leistungsvermögen fortzusetzen. „Und ich will mithelfen, dass der Verein eine erfolgreiche Saison spielt“, sagt Badstuber, der auch weiß: „Das wird eine Herausforderung.“ Damit kennt er sich nicht nur wegen seiner Krankenakte aber aus. Nun sieht er seine Rolle auch darin, den vielen jungen Spielern beim VfB Halt zu geben. „Ich will Vorbild sein und den jungen Spielern helfen, dass sie sich verbessern. Das sehe ich als meine Pflicht“, sagte er, betonte aber auch: „Über allem steht meine Leistung.“

In München seien einst Mark van Bommel, Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger diejenigen gewesen, die ihm geholfen haben, seinen Weg zu finden. Dass es seine Zeit beim FC Bayern schon im Winter mit der Ausleihe zum FC Schalke endete, hatte auch mit Trainer Carlo Ancelotti zu tun. Beim Italiener habe er „nicht das Vertrauen gespürt“. Er spielte kaum, hatte keine Freude mehr. „Und wenn mir der Spaß genommen wird, schlage ich andere Wege ein“, sagte Badstuber, der sicher ist: „Ich habe noch einige Jahre vor mir.“ Und auch ein Comeback in der Nationalmannschaft?

Oberstes Ziel ist dies nicht, doch der Innenverteidiger ist auch selbstbewusst genug zu sagen: „Ich hake nichts ab. Ich weiß, was in mir steckt, das will ich rausholen.“

Sehen Sie außerdem im Video: Badstubers Einschätzung zu der Frage, ob ihn seine Verletzungen noch beeinflussen und zu weiteren Fragen.

 

 

 

 

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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