VfB Stuttgart Der VfB setzt ein Zeichen gegen Homophobie

Von Sabine Fischer 

Flagge zeigen für die Queer-Community: So setzte sich der VfB zum Christopher Street Day in Stuttgart für Toleranz und Offenheit ein.

Zum Christopher Street Day zogen zahllose Menschen mit „Pride“-Flaggen durch die Innenstadt. Mit dabei: der VfB Stuttgart. Foto: dpa 12 Bilder
Zum Christopher Street Day zogen zahllose Menschen mit „Pride“-Flaggen durch die Innenstadt. Mit dabei: der VfB Stuttgart. Foto: dpa

Stuttgart - Der Spitzenfußball gilt ja nicht unbedingt als Ort für frei gelebte Toleranz und sexuelle Vielfalt. Zum diesjährigen Christopher Street Day setzte der VfB jedoch ein deutliches Zeichen gegen Homophobie: Bei der Pride Parade durch die Stuttgarter Innenstadt am vergangenen Samstag war auch der schwul-lesbische VfB-Fanclub „Stuttgarter JUNXX“ mit einem eigens dekorierten LKW mit von der Partie – und wurde dabei aktiv vom VfB Stuttgart unterstützt. Vor Ort setzte sich die VfB-Fanbetreuung zusammen mit den „Stuttgarter JUNXX“ für Vielfalt, Respekt, Akzeptanz und Gleichberechtigung ein:

„Es ist wichtig und richtig, dass wir hier gemeinsam Flagge zeigen“, betonte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. „Die Themen Vielfalt, Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung haben für mich einen großen Stellenwert,“ meinte er weiter. „Deshalb freut es mich, dass sich beim CSD so viele Menschen für eine offene Gesellschaft eingesetzt haben.“

Auch auf Twitter setzte der ehemalige Kapitän des VfB ein deutliches Zeichen gegen Homophobie und für einen offeneren Umgang mit Homo- und Transsexualität im Spitzensport:

Insgesamt 94 Formationen waren an der CSD-Parade in Stuttgart beteiligt, die Zahl der Zuschauer lag nach Angaben der Polizei bei rund 200.000.




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