Nach zehn Spieltagen hat der VfB 21 Punkte auf dem Konto. So viele wie in der Vizemeistersaison vor zwei Jahren. Zu damals gibt es einen Unterschied – und weitere Parallelen.

Sport: Gregor Preiß (gp)

Kommt Frühling, kommt VfB, hieß es ganz früher einmal über den schwäbischen Traditionsverein. Der Herbst hingegen war in Bad Cannstatt häufig mit Tristesse verbunden. Nicht nur meteorologisch, auch fußballerisch. Zwischen November und Dezember steckte der VfB Stuttgart gerne unten fest und feuerte seine Trainer – nicht selten nach Partien gegen den FC Augsburg.

 

Das ist Vergangenheit. Nach dem 3:2-Erfolg gegen den FCA vom vergangenen Sonntag steht der Pokalsieger prima da. 21 Punkte nach zehn Spielen und Platz vier in der Bundesliga können sich sehen lassen. 21 Punkte, das sind genauso viele wie in der famosen Vizemeistersaison vor zwei Jahren. Damals wies der Club, als 16. der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entronnen, nach ebenjenem zehnten Spieltag denselben Punktestand auf. Ebenfalls mit sieben Siegen und drei Niederlagen und ebenso mit sieben Punkten Rückstand auf den Tabellenführer. Der damals Bayer Leverkusen hieß.

Anders als heute kam der VfB damals aus einer Mini-Krise. Zwei Spiele in Folge hatte er nach dem Traumstart verloren (gegen Hoffenheim und Heidenheim), ehe es am elften Spieltag gegen Borussia Dortmund ging. Womit sich eine weitere Parallele zu vor zwei Jahren auftut. Auch dieses Mal tritt der VfB am elften Spieltag gegen den BVB an (22. November, 15.30 Uhr), und – man glaubt es kaum – die beiden Mannschaften sind punktgleich. Damals wie heute.

Und gegen noch eine Analogie hätte im Lager der Stuttgarter sicher niemand etwas einzuwenden: Das Ergebnis. Der VfB gewann vor zwei Jahren gegen die Dortmunder mit 2:1.