VfB Stuttgart Die VfB-Saison in Zahlen  

Von Gregor Preiß und Christiane Klos (Grafik) 

Eine Saison, zwei Trainer, viele aufregende Momente, mit einem 4:1-Sieg beim Rekordmeister zum Abschluss – die Rückkehr des VfB Stuttgart in die Bundesliga bot eine Menge Unterhaltung. Ein Rückblick in Zahlen.

Der Höhepunkt zum Schluss: Jubel über den Stuttgarter Auswärtssieg in München Foto: dpa 8 Bilder
Der Höhepunkt zum Schluss: Jubel über den Stuttgarter Auswärtssieg in München Foto: dpa

Stuttgart - Eine Saison, zwei Trainer, viele aufregende Momente, am Ende ein famoses 4:1 beim Rekordmeister und ein mehr als respektabler siebter Rang: Die Rückkehr des VfB Stuttgart in die Fußball-Bundesliga bot jede Menge Unterhaltung. Fußballerisch war sie geprägt von einer starken Abwehr. Das genügte, um am Ende womöglich sogar noch in die Europa League einzuziehen. Ein Rückblick in Zahlen:

Torwart Zieler – einer der besten der Liga

Mit 124 gehaltenen Schüssen taucht Torhüter Ron-Robert Zieler im Torhüter-Ranking weit oben auf. Nur Timo Horn (1. FC Köln) und Jiri Pavlenka (Werder Bremen) wehrten noch mehr Bälle ab.

Die wenigen Chancen zunächst nicht optimal verwertet

373 Torschüsse gab der VfB im Laufe dieser Saison ab – nur Hertha BSC und der VfL Wolfsburg bedrängten das gegnerische Gehäuse noch weniger. Bei der Verwertung seiner wenigen Chancen erwies sich der Aufsteiger erst unter Tayfun Korkut als kaltschnäuzig. In der Saison-Statistik landet der VfB auf Rang zwölf.

Lesen Sie auch: So geht es jetzt beim VfB Stuttgart weiter

Nutznießer des Videobeweises

Zehnmal profitierte der VfB vom Einsatz des Videoschiedsrichters (VAR) – so häufig wie keine andere Mannschaft in der Bundesliga. Nur zweimal stimmte der Assistent in Köln den Schiedsrichter zuungunsten der Stuttgarter um.

Dauerläufer Benjamin Pavard

Der Innenverteidiger spulte im Laufe der Saison 363 Kilometer ab – nur fünf Bundesliga-Spieler liefen noch mehr. Kein Wunder, spielte der Franzose doch als einziger von vier Feldspielern in jedem Spiel 90 Minuten lang durch. Bei der Gesamtlaufleistung der Teams belegt der VfB den neunten Platz.

Das historische 4:1 von München

Das 4:1 bei Bayern München bedeutete nicht nur den höchsten Saisonsieg des Aufsteigers. Es war zugleich der erste Erfolg gegen den deutschen Branchenprimus seit dem Jahr 2010. Damals schoss Ciprian Marica den VfB zum 2:1-Sieg in München.

Tollhaus Mercedes-Benz-Arena

Der Zuschauerschnitt der 18 Bundesligisten:

 1. Borussia Dortmund (79 496)

 2. FC Bayern München (75 000)

 3. FC Schalke (61 197)

 4. VfB Stuttgart (56 045)

 5. Borussia Mönchengladbach (50 985)

 6. Hamburger SV (50 655)

 7. Eintracht Frankfurt (49 158)

 8. 1. FC Köln (48 776)

 9. Hertha BSC (45 318)

10. Hannover 96 (42 705)

11. Werder Bremen (40 870)

12. RB Leipzig (39 396)

13. FSV Mainz (28 766)

14. 1899 Hoffenheim (28 716)

15. Bayer Leverkusen (28 415)

16. FC Augsburg (28 238)

17. VfL Wolfsburg (25 712)

18. SC Freiburg (23 894)