Der Stuttgarter Neuzugang aus Japan gehört zu den auffälligsten Spielern des Asiencups. Okazaki wechselt Ende Januar ablösefrei zum VfB.
19.01.2011 - 07:05 Uhr
Okazaki wechselt von Shimizu S-Pulse in die Fußball-Bundesliga zum VfB, der dafür nicht mal eine Ablöse zahlen muss. Vor der Unterschrift steht nur noch der Medizincheck aus, der sofort nach der Ankunft des Stürmers in Stuttgart stattfinden wird - also spätestens nach dem Ende des Asiencups am 29. Januar. Seinen Einstand beim VfB könnte Okazaki dann am 5. Februar in Mönchengladbach feiern. "Er hat eine unheimlich gute Perspektive", sagt Fredi Bobic.
Mehr als nur der Vorname
Der Manager hat die Gala von Okazaki gegen Saudi-Arabien am Fernseher verfolgt. Seit August ist er mit dem Spieler in Kontakt, auf Vermittlung des Beraters Thomas Kroth hin, der im Sommer auch Kagawa nach Dortmund gebracht hat. Im November flog Bobic vier Tage nach Japan, um sich ein persönliches Bild von Okazaki zu machen. Einen solchen Aufwand hat der VfB früher bei Transfers nicht immer betrieben. Zudem bemühte sich der Club schon sehr früh um Okazaki. Das lohnte sich, denn nach dem Asiencup wäre die Verpflichtung nun wohl nicht mehr so einfach.
Nach den exzellenten Dortmunder Erfahrungen mit Shinji Kagawa hat jetzt auch der VfB seinen Shinji. Dabei wird Bobic aber hoffen, dass die beiden Spieler nicht nur den Vornamen gemeinsam haben.