Der Stuttgarter Sportvorstand bestätigt eine mögliche Einigung mit dem Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim nicht – lobt den 31-Jährigen aber ausdrücklich.

Sport: David Scheu (dsc)

Kommt er oder nicht? Seit Monaten wird über einen möglichen Wechsel von Grischa Prömel zum VfB Stuttgart spekuliert, zumal der Vertrag des Mittelfeldspielers bei der TSG Hoffenheim im Sommer ausläuft und bislang noch nicht verlängert wurde.

 

Nun hat sich der Stuttgarter Sportvorstand zu der Personalie geäußert – und dabei zunächst einen möglichen Vollzug des Transfers nicht bestätigt. „Es bleibt dabei,“, sagte Fabian Wohlgemuth am Dienstagnachmittag zu „Sky“ am Rande des jährlichen VfB-Besuchs in der Vesperkirche, „dass wir den Transfermarkt beobachten, die Bundesliga kennen und uns mit vielen Spielern beschäftigen. Wir versuchen, für das nächste Jahr die Mannschaft zusammenzustellen.“ Den Markt sondiere man aber ohnehin über das gesamte Jahr.

Alexander Wehrle: Voller Fokus auf das Saisonfinale

Auf mögliche Gespräche mit dem Hoffenheimer Mittelfeldspieler wollte er dann nicht eingehen – lobte ihn aber ausdrücklich für seine Leistungen in der laufenden Saison beim Tabellendritten: „Grischa Prömel ist einer der Faktoren, warum Hoffenheim dort steht, wo sie stehen. Er spielt eine sehr gute Saison, die spielt er aber jetzt in Hoffenheim.“ Und möglicherweise, so Wohlgemuth, „spielt er auch nächstes Jahr noch dort.“

Fabian Wohlgemuth lobt Grischa Prömel – äußert sich aber nicht zu einem möglichen Transfer. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Der VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle verwies – auf Prömel angesprochen – zunächst zwar auf dessen Verbundenheit zur Region: „Er ist in Bad Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen. Daher hat er sicherlich einen großen Bezug zur Stadt und auch zum Club.“ Aber der 31-Jährige sei Spieler von Hoffenheim, das gelte es zu respektieren. Zudem wolle man sich mit dem VfB voll auf das Saisonfinale in drei Wettbewerben fokussieren.

Sollte der Transfer zustande kommen, würde das Stuttgarter Mittelfeld an Erfahrung und körperlicher Robustheit gewinnen. Eine Ablöse an die Kraichgauer wäre aufgrund des auslaufenden Vertrags nicht fällig, voraussichtlich aber ein Handgeld.