VfB Stuttgart Frauen Wie man beim DFB die Entwicklung der VfB-Frauen verfolgt

DFB-Direktorin Nia Künzer in Stuttgart im Gespräch mit Journalisten Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen ist derzeit beim VfB zu Gast. Mit dabei ist die DFB-Direktorin Nia Künzer – die genau verfolgt, was sich in Stuttgart in diesem Bereich entwickelt.

Sport: Dirk Preiß (dip)

Das Gastspiel in Stuttgart ist kurz. Am Montag waren die deutschen Fußball-Nationalspielerinnen angekommen, an diesem Mittwoch reisen sie schon weiter nach Zürich, wo am Freitag das Länderspiel gegen die Schweiz ansteht. Aber: Aus dem Sinn ist der VfB für die Frauensparte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht.

 

Bei den zwei Trainingstagen auf dem Vereinsgelände des VfB dabei war auch Nia Künzer. Die Ex-Nationalspielerin ist seit Januar beim DFB Direktorin für den Frauenfußball – und hat seitdem immer mal wieder den Blick nach Stuttgart gerichtet.

„Natürlich verfolge ich das“, sagte sie am Montag zur Entwicklung der Frauenabteilung beim VfB Stuttgart – und Nia Künzer hat dabei festgestellt: „Ich habe das Gefühl, dass hier eine gewisse Ernsthaftigkeit und ein gewisser Ehrgeiz bestehen, sich zügig in andere Ligen zu entwickeln.“ Das noch junge VfB-Team ist im vergangenen Sommer von der Oberliga in die drittklassige Regionalliga aufgestiegen, steht dort derzeit an der Tabellenspitze. Zudem sind einige namhafte Spielerinnen verpflichtet worden – die auch beim DFB bekannt sind.

Leonie Maier (re.) spielt seit dem vergangenen Sommer für den VfB. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Am Montag schaute Leonie Maier beim Training der DFB-Frauen vorbei, sie selbst spielt seit dem Sommer beim VfB, war zuvor jahrelang Nationalspielerin gewesen. 2016 gewann sie Olympiagold – gemeinsam mit Mandy Islacker, die bereits im zweiten Jahr das VfB-Trikot trägt. Dazu steht Kiara Beck im Stuttgarter Tor, sie war im Herbst Teil der deutschen U-20-Auswahl bei der WM in Kolumbien. Dort war auch Nia Künzer zu Gast.

Wie also schätzt die DFB-Direktorin die Zukunft des VfB im Frauenfußball ein? Ganz generell sagte sie: „Wenn man die Möglichkeiten hat und es ernsthaft betreibt, ist vieles möglich.“ Mit Blick auf den VfB schiebt sie nach: „Mit Engagement kann man viel erreichen im Frauenfußball, es scheint in Stuttgart derzeit ganz gut zu funktionieren.“ Und sicher scheint auch: dass sie das weiter genau beobachten wird.

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