Im Vorfeld der Partie gegen Borussia Mönchengladbach wurden beim VfB mehrere Spieler und auch ein Mitglied des Trainerstabs verabschiedet.

Sport: David Scheu (dsc)

Bevor im letzten Saisonspiel der Ball rollte, standen beim VfB Stuttgart mehrere Verabschiedungen an. Mo Dahoud, Lilian Egloff, Roberto Massimo, Genki Haraguchi und Florian Schock werden in der kommenden Saison nicht mehr für den Bundesligisten aktiv sein – ihre Verträge laufen zum 30. Juni aus und werden nicht verlängert.

 

Dahoud (28) war in der Winterpause vom englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion ausgeliehen worden, konnte sich im Mittelfeld aber nicht durchsetzen. So verzichtete der VfB darauf, die Kaufoption in Höhe von rund zehn Millionen Euro zu ziehen.

Egloff (21) durchlief seit 2012 sämtliche Jugendteams beim VfB und galt einst als aussichtsreiches Talent – der dauerhafte Sprung in die Bundesliga-Mannschaft gelang ihm aber nicht: Verletzungen warfen den technisch versierten Mittelfeldspieler immer wieder zurück, der zudem mit der körperlichen Härte der ersten Liga zu kämpfen hatte. In dieser Saison kam Egloff auf fünf Einsätze, zuletzt fehlte er wegen einer Muskelverletzung.

Massimo (23) war 2019 von Arminia Bielefeld zum VfB gekommen und absolvierte seitdem 42 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) für die Stuttgarter. Dauerhaft durchsetzen konnte sich der einstige Torschützenkönig der B-Junioren-Bundesliga aber nicht. Sein letzter VfB-Einsatz liegt schon Monate zurück, im Januar wurde Massimo beim 5:2 gegen RB Leipzig in der Schlussphase eingewechselt.

Haraguchi (33) war im Januar 2023 vom 1. FC Union Berlin zum VfB gestoßen und kam anfangs regelmäßig im Mittelfeld zum Einsatz. Mit dem Wechsel auf der Trainerbank von Bruno Labbadia zu Sebastian Hoeneß spielte der 74-fache japanische Nationalspieler aber überhaupt keine Rolle mehr, am zweiten Spieltag dieser Saison bei RB Leipzig (1:5) stand er letztmals in einem Pflichtspiel für den VfB auf dem Platz.

Schock (22) spielte seit 2016 für den VfB – erst in der Jugend, dann bei den Aktiven. Insgesamt 52 Partien für die U 21 in der Regionalliga absolvierte der Torhüter aus Ostfildern, zuletzt gehörte er zum Trainingskader der Profis und wurde für seine Loyalität und seinen Einsatz geschätzt. Für den Sprung nach ganz oben reichte es letztlich nicht.

Zudem wurde Techniktrainer Nate Weiss verabschiedet. Der 36-jährige US-Amerikaner hatte in den vergangenen beiden Jahren als Individualcoach in Bad Cannstatt gearbeitet.