Nach dem 3:1 des VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln 3:1 (1:0) gewonnen. Wie ordnen die Beteiligten das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

 

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Die ersten 20 bis 25 Minuten waren sehr gut von uns, mit einer sehr aktiven Spielweise, viel Druck, viel aktivem Andribbeln. Nach dem 1:0 wurde es ein bisschen offener. Wir haben es versäumt, weiter einfach und klar zu spielen. Wir haben zu kompliziert gespielt und nicht mehr die einfachen Lösungen gesucht. So ist das Spiel aufgegangen. Beim 1:1 war es ein kapitaler Fehler im Aufbau, aber auch keine gute Struktur. Dann muss ich die Mannschaft gratulieren, sie hat bis zum Schluss na sich geglaubt.“

FC-Coach Lukas Kwasniok: „Täglich grüßt das Murmeltier. Die Jungs opfern sich auf, sind nah dran und am Ende ziehen wir den Kürzeren. Nach dem 1:1 hatte ich das Gefühl, das Ding geht eher in unsere Richtung. Dann hatte der VfB eine sensationelle Aktion. Hendriks schlägt einen überragenden Flankenball, Demirovic erkennt die Situation super. Glückwunsch an den VfB, dass sie diese Jungs verpflichtet haben. Das muss man auch mal anerkennen. Da sieht man die Qualität. Es fehlt ein bisschen was, um Punkte mitzunehmen.“

VfB-Verteidiger Jeff Chabot: „Wir kommen nicht gut aus der Halbzeit, hatten zu wenig Energie. Beim 1:1 sehe ich nicht gut aus. Das Gegentor wurmt mich. Das passiert mir eigentlich nicht so oft, dass die Pässe so kurz kommen. Der Ball ist ein bisschen verhungert. Das nehme ich auf meine Kappe. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben. Am Ende zählt der Sieg. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Celtic, auf die Kulisse, auf ein geiles Spiel - hoffentlich bringen wir was Zählbares mit.“

FC-Stürmer Ragnar Ache: Am Ende hat es nicht gereicht. Wir hatten eine gute Phase, machen auch das Tor. Dann dachten wir natürlich, hier ist mehr möglich. Aber dann kriegen wir noch zwei Gegentore und verlieren dieses Spiel. Uns fehlt vielleicht das letzte bisschen Konzentration. Wenn wir das 1:1 machen, müssen wir konzentriert bleiben und dürfen nicht drei Minuten später wieder ein Gegentor bekommen.

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war griffig, es war intensiv und das Verschleißspiel, das wir auch erwartet haben. Wir haben von Anfang an das Gaspedal durchgedrückt, danach aber etwas nachgelassen und die Kölner ins Spiel kommen lassen. Köln hatte immer mehr Ballbesitz und hat dann auch folgerichtig das 1:1 erzielt. Aber in der Mannschaft steckt viel Moral, so konnten wir den Spieß wieder umdrehen.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.