Der Mittelfeldspieler hat zuletzt nicht gut gespielt. Doch daraus will sein Trainer vor Heimpartie am Samstag nicht zu viel ableiten.

Sport: Carlos Ubina (cu)

Bilal El Khannous hat zuletzt beim VfB Stuttgart eine schwierige Erfahrung gemacht. Er wurde zur Halbzeit ausgewechselt, da Sebastian Hoeneß mit seiner Leistung nicht zufrieden war. Der Trainer wollte beim FC St. Pauli Anpassungen vornehmen, um eine Niederlage zu verhindern. Das gelang mit dem 1:2 letztlich nicht. Dennoch ist für Hoeneß die Begegnung mit dem Abstiegskandidaten aufgearbeitet und der Blick richtet sich nach vorne – auf den 1. FC Köln am Samstag (18.30 Uhr) in der MHP-Arena.

 

Das betrifft auch die Form von El Khannouss. „Wir sollten da nicht zu viel hinein projizieren“, sagte Hoeneß über den schwachen Auftritt am Hamburger Millerntor. Der Marokkaner habe mit dem Afrikacup in seinem Heimatland in den vergangenen Wochen ein „intensives und emotionales Turnier bestritten“. Das könne Energie ziehen, zumal es für den VfB-Profi trotz Finalteilnahme kein Happyend gab.

Abgehakt. „Er ist wieder gut reingekommen bei uns und hatte bereits vor dem Spiel auf St. Pauli einzelne Phasen, in denen er nicht so viel Torgefahr ausgestrahlt hat. Er hat uns aber auch schon sehr viel Freude bereitet“, stärkte Hoeneß den offensiven Mittelfeldspieler. „Wir dürfen nicht vergessen, dass er erst 21 Jahre alt ist. Er durchläuft einen ganz normalen Entwicklungsprozess.“ Für den Trainer bleibt El Khannouss ein entscheidender Faktor im Stuttgarter Spiel nach vorne.