VfB-Trainer Bruno Labbadia setzt im Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim auf viel Kommunikation – und auf bewährtes Personal in der Startelf. Auch ein Einwechselspieler scheint schon jetzt festzustehen.

Sport: David Scheu (dsc)

Der Druck ist auf beiden Seiten groß, wenn der VfB Stuttgart an diesem Dienstag (20.30 Uhr/Liveticker) bei der TSG Hoffenheim gastiert: Der VfB steht als Drittletzter sowieso unter Zugzwang, die Kraichgauer drohen nach nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Bundesliga-Partien endgültig in die Abstiegszone abzurutschen.

VfB-Trainer Bruno Labbadia warnt trotz der Negativserie des Gegners: „Sie haben viel Potenzial, sind technisch versiert und laufstark.“ Das Ziel ist dennoch klar: Mit einem Auswärtssieg – es wäre der erste in der Bundesliga seit mehr als einem Jahr – könnten die Stuttgarter nach Punkten mit der TSG gleichziehen. „Wir alles daransetzen, dass wir das auch schaffen“, sagt Labbadia.

Personell kann er dabei auf denselben Kader zurückgreifen wie zuletzt beim 1:1 gegen den FSV Mainz 05: Laurin Ulrich (grippaler Infekt), Dan-Axel Zagadou (Bänderriss) und Borna Sosa (Adduktorenprobleme) fallen nach wie vor aus. Dafür befindet sich Atakan Karazor in guter Form und dürfte erneut vor der Abwehr auflaufen. „Ata übernimmt Verantwortung auf dem Platz, organisiert und spricht viel“, lobt Labbadia. Chris Führich soll dagegen erneut als Einwechselspieler im Verlauf des Spiels Impulse setzen.