VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld Spruchbänder im Block – VfB-Fans kritisieren DFB

Von red 

Im Zuge des Zweitliga-Spiels zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld erneuern die Fans der Weiß-Roten ihre Kritik am DFB. Im Fanblock werden entsprechende Spruchbänder präsentiert.

Die Fans des VfB Stuttgart wehren sich gegen Kollektivstrafen des DFB. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Die Fans des VfB Stuttgart wehren sich gegen Kollektivstrafen des DFB. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Stuttgart - Bereits das ganze Wochenende über intensivierten deutschlandweit zahlreiche Fangruppierungen ihre Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB). Angesichts der Kollektivstrafen, die gegen die Anhänger von Borussia Dortmund verhängt wurden, werfen nicht nur die organisierten Ultras dem größten Fußballverband der Welt Wortbruch vor.

Lesen Sie hier: Die kreativen Provokationen der Fankurve

Auch an diesem Montag kam es im Zuge des mit Spannung erwarteten Zweitliga-Spitzenspiels zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld zu kritischen Äußerungen im VfB-Block. Unmittelbar vor Spielbeginn waren Spruchbänder zu sehen mit einer deutlichen Botschaft in Reimform: „Wenn Hopp und Kalle Hand in Hand posieren, die Medien außer Rand und Band reagieren, der DFB von Werten spricht – und gleichzeitig seine Versprechen bricht. Dann liebe Leut, zeigt der Fußball sein wahres, hässliches Gesicht“. Zu lesen war ebenso ein Banner mit der Forderung: „Gegen Kollektivstrafen!“

Protest gegen Kollektivstrafen

Nach rund 25 gespielten Minuten versuchten sich die Anhänger in der Cannstatter Kurve ein weiteres Mal an einer – mehr oder minder – kreativen Botschaft in Schriftform. „Dietmar Hopp ist ein Timo Werner“, hieß es da.

Schon im Vorfeld des 25. Spieltags der Bundesliga und zweiten Liga hatten die Anhänger mit derlei Aktionen gedroht. Zu massiven Spielunterbrechungen oder Abbrüchen ist es indes nicht gekommen – auch, weil meist nicht beleidigend, sondern auf kreative Art und Weise gegen den DFB und dessen Kollektivstrafen protestiert worden war.




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