VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden Stürmer Hamadi Al Ghaddioui droht auszufallen

Von red/dpa/lsw 

Müssen die Stuttgarter im Spiel gegen Dynamo Dresden auf Stürmer Hamadi Al Ghaddioui verzichten? Der Siegtorschütze aus dem HSV-Spiel hat immer noch Probleme mit seinem Knie.

Hamadi Al Ghaddioui traf gegen den HSV in der Verlängerung zum umjubelten Siegtreffer. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller
Hamadi Al Ghaddioui traf gegen den HSV in der Verlängerung zum umjubelten Siegtreffer. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller

Stuttgart - Pokal-Siegtorschütze Hamadi Al Ghaddioui ist aufgrund seiner Kniebeschwerden für das Zweitliga-Spiel des VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden fraglich. „Er hat immer noch ein bisschen Probleme“, sagte VfB-Trainer Tim Walter am Donnerstag über den Stürmer, der beim 2:1 in Hamburg das entscheidende Tor erzielt hatte und an einer Entzündung im Knie leidet. „Das hemmt ihn ein wenig. Es ist nichts Strukturelles. Es ist schwer zu definieren.“

Lesen Sie auch: Darum ist Hamadi Al Ghaddioui so wertvoll

Anders als im Pokal muss Walter gegen den Tabellen-Vorletzten Dresden am Sonntag (13.30 Uhr/Liveticker) erneut auf den gesperrten Abwehrspieler Holger Badstuber verzichten. Einen Einsatz von Innenverteidiger Maxime Awoudja schloss der Coach trotz dessen Fehlern beim 2:6 in der Liga beim Hamburger SV als Ersatz nicht aus. „Es geht darum, ob ich es noch mal mache, um ihn zu stärken oder mache ich es nicht, um ihn zu schützen“, sagte der 43-Jährige zu seinen Überlegungen. Als Alternative käme Nathaniel Phillips infrage.

VfB will Abwärtstrend stoppen

Für die linke Abwehrseite dürfte Walter erneut auf Gonzalo Castro setzen und dem eigentlichen Mittelfeldspieler den Vorzug vor dem zuletzt schwachen Emiliano Insua geben. „Er verkörpert eigentlich alle technischen und körperlichen Fähigkeiten“, sagte Walter.

Lesen Sie auch: Erhält Maxime Awoudja neue Chance?

Nach zuvor drei Niederlagen in Serie will der schwäbische Aufstiegsfavorit nun auch im Zweitliga-Alltag den Negativtrend stoppen. Die Stuttgarter verloren zuhause zuletzt gegen Holstein Kiel und Wiesbaden, die wie jetzt Dresden in der Abstiegsregion standen. „Ob du es zu leicht nimmst oder nicht zu leicht nimmst, da steck’ ich in den Köpfen nicht so tief drin. Wir wollen gewinnen, ich hoffe, dass das meine Mannschaft genauso sieht wie ich“, sagte Walter.