VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt Kein schönes Spiel, aber drei Punkte

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Der VfB Stuttgart punktet unter Tayfun Korkut fleißig weiter. Zehn von zwölf möglichen Punkten hat der Aufsteiger unter dem 43-Jährigen nun bereits geholt.

Benjamin Pavard, Mario Gomez and Daniel Ginczek freuen sich über den Sieg des VfB Stuttgart. Foto: dpa 13 Bilder
Benjamin Pavard, Mario Gomez and Daniel Ginczek freuen sich über den Sieg des VfB Stuttgart. Foto: dpa

Stuttgart - Mit nunmehr 30 Zählern rücken die Stuttgarter mit ihrem 1:0-Sieg über den Dritten Eintracht Frankfurt nach einem Treffer von Erik Thommy (13.) weiter vor in Sichtweite des gesicherten Mittelfelds. Doch der Trainer warnt: „Wir dürfen trotz der jüngsten Erfolgsserie zu keiner Sekunde nachlassen.“

Spielidee

„Never change a winning team“ – das war die Devise des VfB-Trainers Tayfun Korkut, der gegen den Tabellendritten Eintracht Frankfurt dieselbe Startformation aufbot wie in der Woche zuvor beim 1:0-Sieg in Augsburg. Auch die taktische Ausrichtung war dieselbe. Holger Badstuber agierte also lange Zeit im Mittelfeld an der Seite von Santiago Ascacibar, ehe er nach gut einer Stunde zwischen Benjamin Pavard und Timo Baumgartl ins Abwehrzentrum zurück rückte. Das war, als der VfB in einem 5-4-1-System vor allem darauf aus war, die 1:0-Führung zu verteidigen. Dies gelang auch gut, denn die Eintracht kam auch in der Schlussphase lediglich zu zwei Halbchancen. „Der VfB hat verdient ein Spiel gewonnen, das kein gutes Niveau hatte“, resümierte der Frankfurter Trainer Niko Kovac: „Aber wir waren noch schlechter. Wir waren ganz, ganz schlecht.“

Spielentscheidend

Wie bereits in Augsburg legte der VfB in der Anfangsphase gut los – und wurde mit einem frühen Tor belohnt. Vor allem Daniel Ginczek machte vorne in der Spitze mächtig Dampf. Nach einem Ballgewinn samt Zuspiel von Kapitän Christian Gentner sprintete der Stürmer kraftvoll los und umspielte den Frankfurter Torhüter Hradecky. Schließlich landete der Ball am Pfosten, ehe ihn Erik Thommy aus kurzer Distanz zum goldenen Tor des Tages über die Linie drückte (13.). „Für Daniel ist es das Allerwichtigste, dass er jetzt mal drei Spiele am Stück über die volle Distanz machen konnte“, lobte Tayfun Korkut seinen Angreifer.

Spielentscheider

Der Wintertransfer Erik Thommy hat sich nicht nur im Sauseschritt zur Stammkraft gemausert; der 23-Jährige machte gegen Frankfurt obendrein sein bestes Spiel im VfB-Trikot. Das lag nicht allein daran, dass Thommy sein erstes Bundesligator überhaupt gelang. Der flinke Außenstürmer spielte mit Mumm, suchte häufiger die Eins-zu-Eins-Situationen und zog mehrfach gefährlich nach innen. Gemeinsam mit den beiden bulligen Angreifern Ginczek und Mario Gomez, dem diesmal die entscheidenden Durchschlagskraft fehlte, sorgt Thommy dafür, dass im VfB-Angriff viel mehr geht als noch über weite Teile der Vorrunde. Auch wenn der VfB unter Tayfun Korkut mit dem Spielergebnissen 1:1, 1:0, 1:0 und 1:0 nie mehr als ein Tor pro Spiel erzielt hat.

Wortspiel

„Wir müssen zusammen halten, die Spannung aufrecht halten und müssen gegen aufkommende Selbstzufriedenheit resistent sein“, sagte Tayfun Korkut.

Spielplan

Der VfB tritt nun am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) beim Tabellenletzten vom 1. FC Köln an. Eine Woche später steigt dann das Heimspiel gegen RB Leipzig.

VfB Stuttgart - Bundesliga

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