Der Pokalsieger befindet sich im Dauerstress und will dennoch mit einer starken Leistung in die Länderspielpause gehen. Dabei schaut der Trainer genau hin, wen er aufstellt.

Sport: Carlos Ubina (cu)

Der begründete Verdacht liegt nahe, dass Sebastian Hoeneß wieder die Rotationsmaschine anwirft. Denn die Begegnung mit Feyenoord Rotterdam (2:0) in der Europa League am Donnerstagabend war äußerst intensiv, und der VfB Stuttgart befindet sich weiter im Drei-Tages-Rhythmus. So erwartet der Pokalsieger am Sonntag (17.30 Uhr) den FC Augsburg in der Fußball-Bundesliga. „Wir bestreiten nun das siebte Spiel innerhalb von 23 Tagen. Wir wollen dabei noch mal alles auf den Platz bringen, was uns stark macht“, sagt der Trainer.

 

Zuletzt hat Hoeneß mit seinen vielen Personalveränderungen aufhorchen lassen. Bevor er festlegt, wer in der Startelf steht, will sich der Coach ein genaues Bild von der körperlichen Verfassung der Spieler machen. Luca Jaquez wird nicht zur Mannschaft gehören. Der Abwehrspieler fällt mit Adduktorenproblemen aus. Deniz Undav und Jeff Chabot sind angeschlagen. Ihre Einsätze sind noch fraglich. Unabhängig davon könnte Undav im Sturm eine Pause erhalten.

An der Bedeutung der Partie gibt es für den VfB allerdings keinen Zweifel. „Wir wollen unsere Heimserie in der Bundesliga ausbauen und mit einer starken Leistung in die Länderspielpause gehen“, sagt Hoeneß.