Stuttgarts Toptorjäger Serhou Guirassy steht wieder im Mannschaftstraining. Ob er gegen Mainz spielt, entscheidet sich aber erst kurzfristig. Auch Angreifer Undav und Torwart Nübel sind angeschlagen.

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hofft vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 auf ein Comeback von Toptorjäger Serhou Guirassy. Der 27-Jährige habe am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Es sei allerdings keine intensive Einheit gewesen. Die Rückmeldung von Guirassy, der in den vergangenen Wochen wegen seiner Afrika-Cup-Teilnahme mit Guinea gefehlt hatte, sei positiv gewesen. Der Angreifer hatte nach einer anstrengenden Rückreise aus der Elfenbeinküste allerdings auch unter Magen-Darm-Problemen gelitten. 

 

Da der zweite Mittelstürmer Deniz Undav nach dem Aus im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen (2:3) laut Hoeneß muskuläre Probleme hat, wäre die Rückkehr von Guirassy zumindest in den Kader positiv für den VfB. Sollte es bei Guirassy weiter gut laufen, sei er für einen Einsatz gegen den Tabellenvorletzten Mainz am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) zuversichtlich, meinte Hoeneß. Mit 17 Treffern ist er bester Torschütze der Stuttgarter, die vor dem 21. Spieltag auf Rang drei standen. Undav traf immerhin schon 13 Mal.

Alexander Nübel noch angeschlagen

Hoeneß bangt zudem um den angeschlagenen Torhüter Alexander Nübel, der in Leverkusen bei einer Parade gegen den Pfosten geknallt war. Alternativen für Nübel sind Dennis Seimen und Fabian Bredlow. Fit ist dagegen der von einer Asien-Cup-Teilnahme mit Südkorea zurückgekehrte Mittelfeldspieler Woo-Yeong Jeong. Angreifer Silas spielt dagegen mit dem Kongo am Samstag beim Afrika-Cup noch um Platz drei.