Ibrahima Traoré von Borussia Mönchengladbach kann sich auf das Afrika-Cup-Viertelfinale freuen. Der ehemalige Spieler des VfB Stuttgart zieht mit seinem Heimatland Guinea nach Los-Entscheid in die nächste Runde ein.

Stuttgart - Wenn es am Samstag (15.30 Uhr) der VfB Stuttgart auf Borussia Mönchengladbach trifft, wird der ehemalige Stuttgarter Ibrahima Traoré nicht im Dress der Gladbacher auflaufen. Schließlich stand der flinke Mittelfeldspieler noch am Mittwochabend für sein Heimatland Guinea beim Afrika-Cup auf dem Platz.

Hätte Guinea gegen Mali nicht 1:1 gespielt, sondern verloren, wären die Chancen auf ein Mitwirken von Traorè in Stuttgart ungleich gestiegen. Dann hätte sich Traoré am Donnerstagvormittag auf die Heimreise nach Deutschland machen können und Gladbach-Trainer Lucien Favre hätte ihn wohl zumindest mal nach Stuttgart mitgenommen.

Bei einem Sieg wären jene Hoffnungen ganz dahin gewesen, dann wäre Guinea sicher ins Viertelfinale eingezogen.

Weil die Partie aber 1:1 endete, und beide Mannschaften damit komplett gleich auf liegen, kommt es beim Afrika-Cup zu einem Kuriosum. Das Los musste entscheiden, wer weiterkommt und wer rausfliegt.

Sehr zum Ärger der Gladbacher wurde der Losentscheid aber nicht schon nach dem Spiel durchgeführt, sondern passierte erst diesen Donnerstagnachmittag. Letztlich war aller Ärger aber umsonst, Guinea wurde gezogen und darf im Viertelfinale antreten.