VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC Philipp Förster bricht Training ab

Von Gregor Preiß 

Hochmotiviert ist die Mannschaft von Trainer Tim Walter in die Derbywoche gestartet. Beim Training am Dienstag gab es allerdings auch eine Schrecksekunde.

Bekam einen Schlag auf die Hüfte: Philipp Förster (re./neben Santiago Ascacibar) Foto: Baumann 9 Bilder
Bekam einen Schlag auf die Hüfte: Philipp Förster (re./neben Santiago Ascacibar) Foto: Baumann

Stuttgart - Hochmotiviert ist der VfB Stuttgart in die Derbywoche gestartet. Sie weiß, was am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC alles auf dem Spiel steht. Atmosphärisch, aber auch sportlich. Nach vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Zweitligaspielen möchte der Aufstiegsanwärter möglichst schnell wieder in die Spur finden. Ein Sieg gegen den KSC ist fast schon Pflicht.

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Entsprechend schwungvoll ging es im ersten Training dieser Woche zu. Walter ließ Spielformen auf engem Feld trainieren – es ist klar, was damit bezweckt werden soll: Endlich mehr Lösungen gegen tief stehende Gegner zu finden. Denn auch die Aufsteiger aus Karlsruhe verstehen sich als kompakte Verteidigungskünstler.

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Eine Schrecksekunde gab es zu überstehen, als Mittelfeldspieler Philipp Förster nach einem Schlag auf die Hüfte das Training vorzeitig abbrechen musste. Sonderlich dramatisch stellte sich die Szene nicht dar, sodass Walter nach gegenwärtigem Stand für Sonntag nicht um Förster bangen muss. Allesamt unverletzt kehrten die Nationalspieler zurück: Maxime Awoudja, Orel Mangala und Nicolas Gonzalez absolvierten eine Einheit im Kraftraum. Der Japaner Wataru Endo nahm am regulären Mannschaftstraining teil.

Vier Nachwuchsspieler trainieren mit

Bei dem wiederum Daniel Didavi und Borna Sosa fehlten. Sosa wird nach seiner Gehirnerschütterung langsam wieder herangeführt, Didavi hat noch länger an den Folgen seines Muskelbündelrisses zu leiden. In Florian Kleinhansl, Nick Bätzner, Lilian Egloff und Benedict Hollerbach nimmt weiter ein festes Quartett aus dem Nachwuchs am Profitraining teil. Dass einer von ihnen am Sonntag zum Einsatz kommt, gilt aber als unwahrscheinlich.

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