VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC Polizei zieht Bilanz nach Derby in Stuttgart

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VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC – für die Polizei bedeutet das Derby in Stuttgart einen Großeinsatz. Die Inspektion Stuttgart zieht am Abend Bilanz nach dem Aufeinandertreffen der Rivalen.

De Polizei war beim Derby mit rund 700 Beamten im Einsatz. Foto: /Julian Rettig 13 Bilder
De Polizei war beim Derby mit rund 700 Beamten im Einsatz. Foto: /Julian Rettig

Stuttgart - Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart hat am Sonntagabend ihre Bilanz zum Aufeinandertreffen des VfB Stuttgart mit dem Karlsruher SC veröffentlicht. Insgesamt sind rund 700 Beamte am Rande des Fußballspiels im Einsatz gewesen. Bei der An- und Abreise zum Spiel sind etwa 17.800 bahnreisende Heimfans gezählt worden, berichtet die Polizei.

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Etwa 1400 Gästefans des Karlsruher SC haben die Entlastungszüge zwischen Karlsruhe und Untertürkheim genutzt, sie wurden durch Kräfte der Bundespolizei begleitet. Rund 500 Fans des Karlsruher SC haben vor dem Derby wegen Böllerwürfen einen Platzverweis von der Polizei bekommen und durften nicht ins Stadion.

Körperverletzung am Bahnhof in Sommerrain

Folgende Straftaten wurden während des Einsatzes von der Polizei festgestellt: Vor dem Spiel sollen zwei zunächst unbekannte Täter im Tunnel des Untertürkheimer Bahnhofs einen pyrotechnischen Gegenstand entzündet haben. Die 23 und 32 Jahre alten Männer konnten im Nachgang anhand von Videoaufzeichnungen ermittelt werden, berichtet die Polizei.

Außerdem wurde ein 27-jähriger Tatverdächtiger, der zuvor mit einem Entlastungszug angekommen war, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz anzeigt. Nach dem Spiel ereignete sich am Bahnhof in Stuttgart-Sommerrain eine Auseinandersetzung, bei der zwei Personen verletzt wurden.

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Die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, Polizeidirektorin Julia Buchen, zieht eine positive Bilanz: „Das primäre Ziel, in unserem Zuständigkeitsbereich eine konsequente Fantrennung zu gewährleisten und damit Ausschreitungen zwischen den rivalisierenden Fanlagern zu verhindern, konnte insbesondere durch die enge Zusammenarbeit mit der Landespolizei erreicht werden.“ Sie bedankte sich bei den Beamten, die während des Derbys im Einsatz waren.

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