Nach dem 1:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Der VfB Stuttgart hat durch einen 1:0-Heimsieg gegen RB Leipzig wichtige Punkte im Rennen um die Champions League eingefahren. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

 

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Gerade am Anfang hatten die Leipziger mehr Chancen. Wir kommen gut raus nach der Pause, sind aktiv, gewinnen viele zweite Bälle. Beim Tor reagieren wir auf einen Fehlpass und am Ende macht Deniz das entscheidende Tor. Nach zwei Innenpfostentreffern wäre auch ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber wir haben eine Mannschaft gesehen, die voll gefightet hat. Ich bin richtig stolz auf die Art, wie die Jungs heute aufgetreten sind und am Ende kann man sagen, dass wir es uns richtig erarbeitet haben.“

RB-Trainer Ole Werner: „Am Ende entscheidet das Spiel ein Fehler, aber Fehler sind auch wenn man seine Chancen nicht nutzt. Insofern ist es unglücklich für uns, weil ein Unentschieden auch ein gerechtfertigtes Ergebnis gewesen wäre. Der VfB hat jetzt die Nase ein Stück weit vorn, es ist sicherlich ein Rückschlag für uns, aber es ist ein sehr enges Rennen und es geht jetzt darum, bei sich zu bleiben.“

VfB-Profi Angelo Stiller: „Der Sieg fühlt sich sehr gut an, weil es ein hartes Stück Arbeit war und wir uns heute belohnt haben. Ich glaube, es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben.“

VfB-Stürmer Deniz Undav: „Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Leipzig ist eine toughe Mannschaft. Wir haben einfach versucht dagegenzuhalten, in den kleinen Momenten die Duelle zu gewinnen, das gibt uns mit den Fans im Rücken einen Push. Wenn du dann das 1:0 machst, spielst du befreiter auf. Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt und darauf können wir aufbauen.“

Deniz Undav gelang das Tor des Tages. Foto: Baumann/Hansi Britsch

RB-Profi Christoph Baumgartner: „Am Ende des Tages fehlen Kleinigkeiten. Das war ein 50:50-Spiel, das wie nicht verlieren müssen. Über 90 Minuten gesehen haben wir meiner Meinung nach die besseren Chancen. Wir haben einen super Torwart, der eine große Karriere vor sich hat. Fehler passieren, wir hatten unsere Situationen vorne, die wir besser nutzen müssen. Das tut schon weh heute.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war ein großes, besonderes Ausrufezeichen – weil es doppelt wertvoll war gegen einen direkten Konkurrenten. Es war ein Spiel ohne Atempausen mit viel Intensität. In der zweiten Hälfte waren wir bissiger und aggressiver als die Leipziger, die aber die klareren Torchancen hatten. Da hatten wir das Quäntchen Glück, das wir uns aber auch erarbeitet haben. Es waren drei Big Points.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.