VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen Darum ist Dinos Mavropanos der Spieler des Spiels

Wie fast immer gegen Bremen Zweikampfsieger: Dinos Mavropanos im Duell mit Romano Schmid. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB-Sieg gegen Werder Bremen basierte unter anderem auf einer sehr stabilen Abwehrleistung. Die Defensivreihe der Schwaben war gut drauf – und hatte in Dinos Mavropanos ihren Turm in der Schlacht. Doch nicht nur deswegen ist der Neu-Nationalspieler unser Spieler des Spiels.

Sport: Philipp Maisel (pma)

Stuttgart - Romano Schmid und Milot Rashica versuchten es immer und immer wieder. Mal mit Anlauf und Geschwindigkeit, mal mit einer Finte, mal mit einem Seitentausch – das Ergebnis war im Regelfall ein und dasselbe – Konstantinos Mavropanos blieb der Sieger in den Duellen. Beim 1:0 (0:0)-Sieg des VfB Stuttgart am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga gab es am griechischen Neu-Nationalspieler kein Vorbeikommen. Der Hüne aus Athen räumte einfach alles ab.

 

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Schon seit Wochen präsentiert sich Mavropanos beim VfB Stuttgart in bestechender Form. Zwar ist er immer wieder ein Kandidat für frühe Verwarnungen in den Partien und auch das eine oder andere Zipperlein macht ihm während der Spiele zu schaffen – doch seine Kernaufgaben im Defensivbereich erledigt er inzwischen mit beeindruckender Souveränität. Meistens als rechter Part einer defensiven Dreierkette, gegen Bremen als verkappter Rechtsverteidiger in einer asymmetrischen Viererkette. Dazu legte er sehr ordentliche Werte auf. So war der 23-Jährige gegen Bremen der Mann mit den meisten Ballkontakten auf dem Platz (100). Insgesamt 86 sogenannte Episoden-Beteiligungen (eine Episode ist eine Ballkontrollphase) weist die Datenbank des „Instituts für Spielanalyse“ für ihn aus.

An Konstantinos Mavropanos war kein Vorbeikommen

Damit war Mavropanos auch an 14 Prozent aller Torschüsse und 25 Prozent aller Episoden des VfB beteiligt, was ihn nach den Daten des Instituts zum „Most Involved Player“ der Partie macht. Kein Akteur war also mehr in das Spielgeschehen eingebunden als er. Zudem gewann er die meisten Zweikämpfe (20 von 30 geführten) auf dem Feld bei einer Quote von 66 Prozent. So trug er seinen Teil dazu bei, dass der VfB Stuttgart in dieser Statistik die beste Mannschaft der Liga ist – 3180 Zweikämpfe haben die Schwaben bisher gewonnen, auf den Plätzen zwei und drei folgen Leipzig (3129) und Wolfsburg (3125).

Auch in Sachen Passquote (86 Prozent, drittbester Wert auf dem Platz, 59 von 69 Pässen angekommen) und Laufleistung (10,41 km) bewegt sich Mavropanos im Spitzenbereich der erhobenen Daten der Partie. Seine zwei Torschüsse (zehn Spieler schossen je zweimal aufs Tor) reichen für eine geteilte Spitzenposition mit den Stuttgarter Offensivspielern Mateo Klimowicz, Sasa Kalajdzic und Philipp Förster.

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Dieses Gesamtpaket und die MeinVfB-Note 2 (Lesernote 2,8, 1450 abgegebene Stimmen, Stand 12.30 Uhr) machen Konstantinos Mavropanos zu unserem Spieler des Spiels.

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