Ist das ein gutes Omen? Der Schiedsrichter der Partie gegen die Hoffenheimer an diesem Samstag war auch vor einem Jahr bei der emotionalen VfB-Rettung am letzten Spieltag im Einsatz.

Sport: David Scheu (dsc)

Es soll ja Sportler oder Fußballfans geben, die ab und an etwas abergläubisch sind oder festen Ritualen vertrauen. Für den VfB Stuttgart jedenfalls könnte die Schiedsrichter-Ansetzung für das entscheidende Spiel im Abstiegskampf an diesem Samstag gegen die TSG Hoffenheim (15.30 Uhr/Liveticker) durchaus als gutes Omen herhalten. Eingeteilt wurde nämlich Robert Schröder.

 

Wer mit dem 37-jährigen Hannoveraner zunächst nicht allzu viel verbindet, wird beim Blick in die jüngere VfB-Historie schnell fündig: Schröder leitete auch das letzte Heimspiel in der vergangenen Saison, als dem VfB auf dramatische Weise durch ein Tor von Wataru Endo in der 92. Minute der Klassenverbleib in der Bundesliga gelang. Seine Leistung an der Pfeife damals: weitgehend fehlerfrei, ohne größere Patzer oder Eingriffe in den Spielverlauf.

Prominenter Videoassistent im Kölner Keller

Den VfB hat Schröder seitdem kein weiteres Mal gepfiffen – jetzt kommt es am Samstag zur Rückkehr nach Stuttgart. Im Kölner Keller sitzt übrigens Prominenz, der erfahrene Felix Brych fungiert bei der VfB-Partie als VAR. An den Seitenlinien assistieren Jan Clemens Neitzel-Petersen und Thomas Gorniak, vierter Offizieller ist Robert Hartmann.

Schröder zählt zu den etablierten Bundesliga-Schiedsrichtern. Er kam in dieser Saison bereits auf 15 Spiele im Oberhaus, wo er also fast jedes zweite Wochenende im Einsatz war. Eine verhältnismäßig hohe Zahl. Spiel Nummer 16 wird sein letztes in der regulären Spielzeit – und ein immens wichtiges für den VfB dazu.