VfB Stuttgart gegen Werder Bremen "Das ist eine Schande"

Kann es nicht fassen: Jürgen Kramny musste hilflos zusehen, wie seine Mannschaft in Bremen unterging. Foto: Pressefoto Baumann
Kann es nicht fassen: Jürgen Kramny musste hilflos zusehen, wie seine Mannschaft in Bremen unterging. Foto: Pressefoto Baumann

In einem über weite Strecken einseitigen Bundesliga-Spiel besiegte der SV Werder Bremen den VfB Stuttgart mit 6:2. Wir haben die Stimmen zum Spiel für Sie gesammelt.

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Bremen - Der VfB Stuttgart ging am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 2:6 im Bremer Weserstadion unter. Daniel Didavi und Federico Barba erzielten die Treffer für den VfB Stuttgart. Wir haben die Stimmen zum Spiel für Sie gesammelt.

Christian Gentner: Ich habe mich im Abschlusstraining verletzt. Wir können erst im Lauf der Woche sagen, wie schwer die Verletzung ist. Das Spiel von draußen verfolgen zu müssen war bitter. Vor dem ersten Tor haben wir uns selbst unter Druck gebracht. Der Ausgleich war gut herausgespielt und wir hatten danach ein paar Sequenzen, wo wir unsere Klasse zeigen konnten. Aber in einem solchen Spiel kommt es eben auch auf andere Dinge an. Beim Eigentor von Barba lagen klar Kommunikationsprobleme vor. Bei einem solchen Spielverlauf war aber immer etwas möglich für uns.

Daniel Schwaab: Dieser Auftritt ist unerklärlich. Wir haben die Tore viel zu leicht hergeschenkt. Kein einzelner Gegentreffer darf auf diese Art und Weise fallen. Das war insgesamt viel zu wenig. Jetzt sind es noch zwei Spiele, in denen wir ein anderes Gesicht zeigen und in die wir alles reinwerfen müssen.

Jürgen Kramny: Natürlich bin ich nach einem solchen Spiel sehr enttäuscht. In der ersten Hälfte hatten wir noch unsere Möglichkeiten, haben dem Gegner durch zu viele Fehler immer wieder in die Karten gespielt. Dennoch waren wir noch mal beim 2:3 dran und konnten das Spiel offen gestalten. Nach dem 2:4 kam es dann zum Bruch in unserem Spiel. Wir müssen diese Partie nun erst einmal verarbeiten. Wir werden wieder aufstehen.

Thomas Eichin (Manager Werder Bremen): Großes Kompliment an unsere Fans. Wir wurden getragen von den Zuschauern. Sie stehen wirklich hinter uns. Wir hatten heute auch das nötige Glück das man braucht, um dieses Spiel zu gewinnen. Die Mannschaft war fokussiert und ich bin unheimlich froh, dass die Jungs es so gut umgesetzt haben. Was hier heute passiert ist, war grandios.

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): Von dieser beeindruckenden Kulisse im Stadion habe ich eine Gänsehaut bekommen. Wir mussten unseren Fans etwas zurückgeben. Das haben wir geschafft. Es war ein Riesenabend für uns. Dennoch haben wir noch zwei attraktive Gegner vor der Brust gegen wir noch Punkte brauchen.

Claudio Pizzaro (Werder Bremen): Wir haben die ganze Woche gut gearbeitet und waren total fokussiert. Der Heimsieg war unglaublich wichtig.

Daniel Didavi (Mittelfeldspieler): Das ist eine Schande. Wenn man 2:6 in Bremen verliert, hat man keine Argumente. Unser Zweikampfverhalten ist ein Witz.

VfB Stuttgart - Bundesliga

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