Der VfB trifft auf den zweiten niederländischen Gegner in Folge in der Europa League. Für Ramon Henriks ist es ein Wiedersehen, obwohl er nie für Go Ahead Eagles Deventer gespielt hat.
Vor dem Spiel gegen Feyenoord war Ramon Hendriks ein gefragter Mann. Schließlich war der Niederländer dort lange Zeit aktiv, wuchs vom Jugendspieler zum Profi heran, auch wenn es bei den Rotterdamern selbst für ihn nicht zum endgültigen Durchbruch gereicht hatte.
Dementsprechend oft wurde Hendriks im Vorfeld zu diesem Umstand gefragt. Bei der offiziellen Uefa-Pressekonferenz vor dem Spiel wirkte es fast so, als seien die niederländischen Journalisten nur deswegen extra früher nach Stuttgart angereist. Ob sich das nun am Mittwoch bei sogenannten „Matchday -1“ in Deventer wieder so verhält, bleibt abzuwarten. Fit ist Hendriks, er wird im Kader stehen, womöglich sogar starten. Und das Spiel stellt erneut ein Wiedersehen für ihn dar.
„Ihr aktueller Trainer, Melvin Boel, war mein Coach in den U-Teams von Feyenoord – ich freue mich auf die Begegnung mit ihm, unter ihm habe ich viel gelernt“, blickt Hendriks voraus. „Ich verfolge die Eredivisie, sofern es zeitlich möglich ist. Es ist mein Heimatland, meine Heimatliga – da schaue ich generell, was im niederländischen Fußball geschieht“, so Hendriks.
„Das Team spielt mit großer Geschlossenheit und Leidenschaft, verfolgt einen klaren Plan. Durch den Pokalsieg in den Niederlanden hat der Club viel Aufmerksamkeit erfahren und ist nun international vertreten. Zuletzt gelang ein Sieg gegen Aston Villa. Wir werden an unser Maximum gehen müssen, um sie zu bezwingen“, attestiert er den Niederländern eine gewisse Klasse vor dem Duell der direkten Tabellennachbarn. Der VfB belegt Platz 20 in der EL-Tabelle (4:4 Tore), Deventer ist Tabellen-21. mit dem um ein Tor schlechteren Trefferverhältnis. Beide Teams haben bisher je zwei Siege und zwei Niederlagen gesammelt.