Die Mannschaft von Nico Willig verliert in der dritten Liga gegen einen cleveren Gegner – und der Trainer weiß, wo er den Hebel schnell ansetzen muss.
Der VfB Stuttgart II bleibt erst einmal auf seinen fünf Punkten sitzen. Dabei war gegen den 1. FC Saarbrücken die Chance da, in Großaspach vor 2300 Zuschauern mehr daraus zu machen als das 1:3, das am Ende der Drittligapartie stand. Vor allem nach dem schnellen Ausgleich durch Noah Darvich (10.). Denn die Fußballer aus dem Saarland hatten bereits früh durch Elijah Krahn geführt (4.). „Wir waren gut im Spiel, haben uns aber mit der Standardsituation zum 0:1 und dem Fehler im Spielaufbau zum 1:2 selber auf die Verliererstraße gebracht. Das war ein Fehler zu viel“, sagte der VfB-Trainer Nico Willig.
Florian Pick hatte die Elf der Gäste kurz nach dem Ausgleich wieder in Führung gebracht (13.), nachdem der VfB-Torwart Florian Hellstern riskant auf Nicolas Sessa im Strafraum gepasst hatte. Den erneuten Vorsprung verteidigte das ambitionierte Team von Trainer Alois Schwartz clever und hatte bei einem Pfostentreffer von Dominik Nothnagel Glück (30.). Zuvor hatte schon Efe Korkut nur das Aluminium getroffen (8.).
„Wir haben gegen eine sehr gute, abgezockte Mannschaft gespielt, die viel wegverteidigt hat. Wir waren im letzten Drittel nicht gut und präzise genug“, meinte Willig über den Gegner und die eigenen Mängel an diesem Nachmittag. Die Stuttgarter Mirza Catovic mit einem abgefälschten Weitschuss (74.) und Mo Sankoh per Kopfball (75.) kamen einem Treffer noch am nächsten. Aber: „Wir waren im Strafraum zu zahm“, sagte Willig. In der Nachspielzeit besiegelte dann der Saarbrücker Calogero Rizzuto die Niederlage vollends. Diese gilt es nun schnell zu verarbeiten, da die U21 des VfB bereits am Mittwoch (19 Uhr) wieder gefordert ist, dann beim SV Waldhof Mannheim.