VfB Stuttgart II Neues Saisonziel vor Tivoli-Highlight
Der VfB Stuttgart II steht vor einem absoluten Highlight-Spiel gegen eine der heißesten Mannschaften der Liga. Trainer Nico Willig bekräftigt derweil das Saisonziel.
Der VfB Stuttgart II steht vor einem absoluten Highlight-Spiel gegen eine der heißesten Mannschaften der Liga. Trainer Nico Willig bekräftigt derweil das Saisonziel.
Was macht man als Fußballtrainer, wenn man das eigentliche Saisonziel schon sechs Spieltage vor Schluss erreicht hat? Man setzt sich neue Ziele. So wie Nico Willig. Nach dem 1:1 seiner Mannschaft gegen den SSV Ulm müssten bei 13 Punkten Abstand auf die Abstiegsränge bei noch sechs zu absolvierenden Spieltagen in der dritten Liga schon verrückte Dinge passieren, damit das noch schiefgeht.
Für Willig und seine Mannschaft geht es nun darum, „die beste zweite Mannschaft in Deutschland“ zu werden, wie er nach dem Remis gegen Ulm betonte. Aktuell ist auch diese Vorgabe bereits erreicht, der VfB II steht drei Punkte vor der TSG Hoffenheim II auf dem 13. Tabellenplatz. Aber um dort zu bleiben, „müssen wir bis zum letzten Spieltag Gas geben“, so Willig weiter.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag in Aachen. Bei der Alemannia, aktuell nach Rot-Weiß Essen die heißeste Mannschaft mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen, wartet ein absolutes Highlight auf Willig und sein Team. Atmosphärisch, schließlich ist auf dem Tivoli immer was los, mit über 22 000 Zuschauern hat Aachen den zweitbesten Zuschauerschnitt der dritten Liga und damit einen besseren als die Bundesligisten 1. FC Union Berlin und 1. FC Heidenheim.
Aber insbesondere sportlich. Denn die Aachener haben trotz des überraschenden Unentschiedens gegen Saarbrücken unter der Woche einen Lauf. „Wenn man sieht, was die in der Rückrunde bisher spielen, ist das absolut top“, lobt Willig den Gegner im Vorfeld. „Wir freuen uns auf die Atmosphäre. Aachen kann vielleicht sogar noch mal ganz oben anklopfen, so wie die gerade spielen. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen“, so der Trainer weiter und blickt besonders auf die Offensive des Gegners.
Mit Lars Gindorf (20 Treffer) und Mika Schroers (16) stellt Aachen zwei der aktuell drei besten Torjäger der Liga. Verzichten muss er auf Chris Olivier und Mansour Ouro-Tagba, beide fehlen aufgrund einer Gelbsperre. „Das ist die Chance für die anderen Jungs, sich jetzt zu zeigen“, sagt Willig.