VfB Stuttgart II Warum Trainer Frank Fahrenhorst stolz auf seine Elf ist

Leonhard Münst  (li., im Duell mit Sebastian Zieleniecki) feierte in Offenbach sein Startelfdebüt in der Regionalligamannschaft des VfB Stuttgart. Foto: imago/Jan Hübner
Leonhard Münst (li., im Duell mit Sebastian Zieleniecki) feierte in Offenbach sein Startelfdebüt in der Regionalligamannschaft des VfB Stuttgart. Foto: imago/Jan Hübner

Der VfB Stuttgart II will seinen Aufwärtstrend nach dem 1:1 bei Kickers Offenbach bereits an diesem Dienstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim II fortsetzen. An der angespannten Personallage wird sich jedoch wenig ändern.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Offenbach - „Für die Seele war das extrem wichtig.“ Frank Fahrenhorst, der Trainer des Fußball-Regionalligisten VfB Stuttgart II, atmete nach dem 1:1 (0:0) bei Kickers Offenbach tief durch. Nach davor vier Niederlagen hinereinander beendete das Ausgleichstor des starken Marco Pasalic (83.) die Negativserie. „Das ist ein gefühlter Sieg für uns. Wir haben in einem sehr intensiven Spiel sehr hohen Aufwand betrieben, das ist aber auch der Standard, den ich erwarte“, sagte Fahrenhorst.

Vorsichtsmaßnahmen beim VfB II

Wobei sein Team stark ersatzgeschwächt in das Duell mit den von den Ex-VfB-Spielern trainierten Sreto Ristic und Marijan Kovacevic. Insgesamt fehlten zwölf Spieler, darunter die langzeitverletzten Marc Stein und Matej Maglica, aber auch Mohammed Sankoh, Luca Mack und Antonis Aidonis, die bei den Profis mittrainieren und im Zuge einer Corona-Schutzmaßnahme deshalb nicht im Kader standen. Ebenfalls Vorsicht walten ließ der VfB im Fall von Eric Hottmann und Manuel Kober, Marcel Sökler plagte eine Sprunggelenksverletzung. „Die Gesundheit geht vor“, sagte Fahrenhorst.

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Daher kam Leonhard Münst aus der U19 zu seinem Startelfdebüt im der U21. Der nominell offensive Mittelfeldspieler kam als einzige Spitze zum Einsatz. Der bewegliche 19-Jährige machte seine Sache gut und könnte auch an diesem Dienstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II zum Einsatz kommen. Fahrenhorst: „An der Personalsituation ändert sich wenig, aber wir wollen möglichst mit einem Sieg nachlegen.

OFC hofft weiter

Und der OFC? Der hofft trotz acht Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SC Freiburg II zehn Spieltage vor Schluss weiter auf den Aufstieg. „Wenn Freiburg Punkte lässt, wollen wir das sein“, sagte Co-Trainer Kovacevic, der wie Chefcoach Ristic auch in der kommenden Saison bei Kickers Offenbach unter Vertrag steht – unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Aufstellung VfB Stuttgart II

Hornung – Reutter, Rios Alonso, Badstuber, Kleinhansl – Richter (90. Grimm), Weil, Michel, Pasalic – Alberico (73. Wolf) – Münst.




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