VfB Stuttgart im DFB-Pokal Der VfB muss nun Kurs aufs Finale nehmen
Der VfB Stuttgart hat die nächste Pokalrunde erreicht. Jetzt kann es nur noch ein Ziel geben, findet unser Redakteur Philipp Maisel.
Der VfB Stuttgart hat die nächste Pokalrunde erreicht. Jetzt kann es nur noch ein Ziel geben, findet unser Redakteur Philipp Maisel.
Ein bisschen zaghaft waren sie noch. Aber dennoch deutlich zu vernehmen. Nach dem Abpfiff beim SSV Jahn Regensburg kamen die Rufe nach dem DFB-Pokal aus dem Auswärtsblock. Nach der Fahrt nach Berlin. Die Mannschaft applaudierte artig, bei den Spielern war allerdings zu bemerken, dass man sich nicht ganz sicher war, was man mit diesem 3:0 gegen nicht konkurrenzfähige Regensburger nun anfangen solle.
Doch wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass der VfB Stuttgart das bittere 1:5 in Belgrad aus den Klamotten geschüttelt bekommen hat, dann wurde er in der Stadt an der Donau erbracht. Der zweite Anzug der Schwaben sitzt. Er brachte souverän den völlig ungefährdeten Sieg und damit auch eine stabile Millionensumme nach Hause. Was gleichzeitig auch bedeutet, dass der Club im Pokal überwintern kann, was intern das große Ziel aller Beteiligten war.
Sie täten gut daran, nun neue, größere Ziele zu setzen. Am 15. Dezember wird die nächste Runde ausgelost. Zwar scheuten die Verantwortlichen, allen voran Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, klare Formulierungen wie der Teufel das Weihwasser, doch hinter verschlossenen Türen ist das sicher anders. Muss es auch sein. Schon allein angesichts der Tatsache, dass am Dienstag schon wieder zwei Bundesligisten die Segel strichen, muss und kann man sich jetzt große Ziele setzen.