Nicht nur sportlich steht für den VfB im Drachenstadion viel auf dem Spiel: Der Einzug ins Viertelfinale wäre in puncto Prämien und Zuschauer-Einnahmen auch finanziell bedeutend.

Sport: David Scheu (dsc)

Das Ziel ist klar: Der VfB Stuttgart möchte im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Porto an diesem Donnerstag (21 Uhr/RTL) die 1:2-Niederlage aus Hinspiel wettmachen und doch noch in die nächste Runde einziehen. Das Weiterkommen ins Viertelfinale wäre nicht nur ein sportlicher Erfolg – es hätte auch in finanzieller Hinsicht nennenswerte Einnahmen zur Folge.

 

Zunächst in puncto Prämien: Wer in die Runde der letzten Acht einzieht, erhält vom europäischen Fußballverband Uefa eine Prämie in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Hinzu kommen Zuschauer-Einnahmen, mit denen die Stuttgarter in einem möglichen Viertelfinale durch ein weiteres Heimspiel (gegen den FC Midtjylland oder Nottingham Forest) planen können: Es wäre erneut mit einer ausverkauften MHP-Arena zu rechnen, was durch Verkäufe von normalen Tageskarten und VIP-Tickets in der Regel eine niedrige bis mittlere einstellige Millionensumme in die Kassen spült.

„Das Ding ist noch lange nicht vorbei“: Sebastian Hoeneß bleibt nach der Niederlage im Hinspiel zuversichtlich. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs nimmt die Europa League dann weiter an finanzieller Attraktivität zu: Der Halbfinal-Einzug bringt eine Prämie von 4,2 Millionen Euro (und ein weiteres Heimspiel), die beiden Finalisten erhalten von der Uefa dann jeweils garantierte 7,0 Millionen. Das alles ist für den VfB aber noch ein gutes Stück entfernt. Zunächst steht die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß im Achtelfinal-Rückspiel im Drachenstadion des FC Porto vor einer hohen Hürde.