VfB Stuttgart Jérôme Onguéné sagt Au Revoir

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Der 20-jährige Jérôme Onguéné wird offenbar nicht mehr zu seinem Heimatclub VfB Stuttgart zurückkehren. Wie französische Medien berichten, hat der Innenverteidiger sein Glück in Österreich gefunden.

Jérôme Onguéné verlässt Stuttgart, ohne jemals ein Pflichtspiel für den VfB absolviert zu haben. Foto: Baumann
Jérôme Onguéné verlässt Stuttgart, ohne jemals ein Pflichtspiel für den VfB absolviert zu haben. Foto: Baumann

Stuttgart - In seiner lediglich ein Jahr währenden Zeit beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat der im Sommer 2017 entlassene Manager Jan Schindelmeiser einige sehr gute Personalentscheidungen getroffen. So holte der große Blonde etwa den flinken Offensivflitzer Carlos Mané per Leihgeschäft von Sporting Lissabon zum VfB. Mané schlug in Stuttgart sehr gut ein, ehe ihn eine Verletzungsmisere aus der Bahn warf. Auch der Transfer von Benjamin Pavard, den Schindelmeiser einst dem OSC Lillie abkaufte, erwies sich als Glücksgriff.

VfB zahlte 3,5 Millionen Euro für Onguéné

Allerdings hat der ehemalige VfB-Manager auch weniger gute Einkäufe getätigt. Zu ihnen zählt der Wechsel von Jérôme Onguéné, den Schindelmeiser im Winter 2017 vom französischen Zweitligisten FC Sochaux an den Neckar holte. Stolze 3,5 Millionen Euro kostete der hünenhafte Innenverteidiger, der sich allerdings als selbst für das Spiel in der zweiten Bundesliga um einiges zu langsam erwies. Also wurde Onguéné im vorigen Sommer ohne jede Pflichtspielminute für die VfB-Profis nach Österreich zu Red Bull Salzburg verliehen.

Weitere Informationen zu den VfB-Transferaktivitäten gibt es hier:

Nun wird unter die unglückliche Liaison zwischen dem Franzosen und dem VfB offenbar ein Schlussstrich gezogen: Denn wie der französische TV-Privatsender „SFR Sport 1“ berichtet, sollen sich die Stuttgarter mit Salzburg über einen Verkauf von Onguéné einig sein. Für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro soll der 20-Jährige zu den Roten Bullen in die Mozartstadt wechseln, wo er einen Vierjahresvertrag unterschreiben soll. Der VfB würde die Akte Onguéné somit mit einem Minus schließen.