VfB Stuttgart Joachim Cast muss beim VfB gehen

Von hh 

Der Neuaufbau beim VfB hat auch den administrativen Bereich erfasst: Joachim Cast, seit 2015 als Manager Sportorganisation bei den Cannstattern tätig, muss seinen Hut nehmen. Der Nachfolger steht bereits fest.

Joachim Cast ist beim VfB von seinen Aufgaben freigestellt. Foto: Baumann
Joachim Cast ist beim VfB von seinen Aufgaben freigestellt. Foto: Baumann

Stuttgart - Er kam in der Ära des Managers Robin Dutt von den Stuttgarter Kickers nach Bad Cannstatt, wo er seit 2015 als Manager Sportorganisation tätig war – zuletzt als rechte Hand des in Stuttgart gescheiterten Sportvorstands Michael Reschke. Nun muss Joachim Cast, 51, den VfB trotz eines laufenden Vertrags verlassen. Sein Nachfolger steht bereits fest: Es ist Markus Rüdt, 38, der bisher im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des VfB in ähnlicher Position tätig war.

Experte in Sachen Vertragsabwicklung

Beim VfB ist Joachim Cast stets als Mann für das Kleingedruckte und Zuarbeiter des sportlichen Leiters – zunächst Dutt, dann Jan Schindelmeiser, zuletzt Reschke – tätig gewesen. Wenn etwa ein Transfer eines Spielers eingetütet und die Ablösesumme ausgehandelt war, dann schlug die Stunde des ehemaligen Kickers-Innenverteidigers. Neben der Vertragsgestaltung und -abwicklung war Cast beim VfB auch für den Kontakt zu DFB und DFL zuständig, kümmerte sich etwa um Gelb- und Rotsperren genauso wie er die Trainingslager der Profis weit im voraus plante und organisierte.

Nun wird Rüdt den Posten übernehmen, der schon zu NLZ-Zeiten zum inneren Zirkel des jetzigen Sportvorstands Thomas Hitzlsperger zählte. So gelten die beiden in vielen administrativen Abläufen als eingespieltes Team. „Ich habe im NLZ sehr gut und vertrauenvoll mit Markus zusammen gearbeitet“, sagt Thomas Hitzlsperger: „Dies wollen wir im Profibereich fortsetzen. Wir danken Achim Cast für seine geleistete Arbeit.“