Jürgen Klinsmann beschäftigt sich vor seinem nächsten Treffen mit dem Präsidialrat weiter mit dem VfB. Wie sich der ehemalige Bundestrainer für den möglichen Job als Vorstandsvorsitzender rüstet, erfahren Sie hier.

Stuttgart - Jürgen Klinsmann beschäftigt sich weiter mit dem VfB und der Option, beim Stuttgarter Zweitligisten womöglich auf dem Posten des neu zu schaffenden Vorstandsvorsitzenden der Fußball-AG einzusteigen. „Wir haben uns auf ein weiteres Treffen vertagt“, sagte der ehemalige Bundestrainer in einem Interview mit dem „Kicker“: „Das ist ein Thema, zu dem ich noch viel, viel mehr Informationen brauche. Entsprechend will ich mich noch mit anderen Leuten aus dem Umfeld austauschen.“ Klinsmann hatte sich vor zwei Wochen erstmals mit dem Präsidialrat des VfB bestehend aus den Aufsichtsräten Bernd Gaiser, Wilfried Porth und Hermann Ohlicher getroffen.

Klinsmann hat eine erste Meinung

Eine erste Meinung hat sich Klinsmann zum VfB allerdings schon gebildet. „Wie bei anderen Traditionsclubs ist in den vergangenen Jahren viel aus der Hüfte geschossen worden. Was am meisten benötigt wird, ist Konstanz. In der Personalzusammensetzung. Im Kaderbereich“, sagt der 54-Jährige dem „Kicker“.

Die ersten drei Pflichtspiele der Stuttgarter hat Jürgen Klinsmann gesehen und analysiert – sein Urteil: „Rein sportlich ist die Saison noch zu jung, um Konkretes sagen zu können. Es muss sich erst noch zeigen, ob der Kader, der zusammengestellt wurde, das Zeug hat aufzusteigen.“

Zur Lage des Clubs sagt Klinsmann: „Der erneute Abstieg war natürlich ein riesiger Rückschritt – vor allem gemessen an den Möglichkeiten, die es in und um Stuttgart gibt.“