VfB Stuttgart nach sieben Spieltagen Die Summe der Kleinigkeiten ist zu groß

Konstantinos Mavropanos und der VfB Stuttgart warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Der VfB Stuttgart wollte sich in dieser Saison früh von den hinteren Plätzen entfernen. Nach sieben Spielen ist klar: Dieser Plan ist nicht aufgegangen. Die Gründe sollten die Verantwortlichen schnell finden.

Sport: Dirk Preiß (dip)

Sieben Spieltage sind in der Fußball-Bundesliga für den VfB Stuttgart nun vorüber. Sieben Chancen hatte das Team, das zu erreichen, was sich die Verantwortlichen für die neue Runde vorgenommen hatten: recht früh einen beruhigenden Abstand zur gefährlichen Zone aufzubauen. Die Länderspielpause markiert nun das Ende dieser ersten Saisonphase – und man muss feststellen: Der Plan des VfB Stuttgart ist bislang nicht aufgegangen.

 

Zumindest der Blick auf die Tabelle nährt die Sorgen, dass dem Club erneut eine Zittersaison bevorsteht. Die Leistungen waren zwar teils ordentlich bis gut. Das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3/Statistik und Liveticker zum Nachlesen) zeigte jedoch auf, was dem VfB zu einem sorgenfreien Dasein im Fußball-Oberhaus fehlt. Die Summe der Kleinigkeiten, die nicht funktionieren, ist bisher einfach zu groß.

Schon wieder unter den letzten Drei

Mal springt ein Ball zu weit weg, was ein Foul nötig und einen gegnerischen Freistoß möglich macht. Mal kommt der Pass in die Offensive in den Rücken des Mitspielers, was einen schwungvollen Konter verhindert. Mal ist es die falsche Entscheidung nach einer ersten gelungenen Aktion. Mal ist es ein Zuspiel, das seinen Empfänger nicht erreicht. Wie gesagt: Kleine Unsauberheiten – die sich am Ende aber eben addieren.

Schwache Spiele hat das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo bisher zwar nur zwei geboten, zu einem Sieg aber hat es bis jetzt nicht gereicht. So stehen nach sieben Partien fünf Punkte zu Buche – und der VfB findet sich bereits wieder unter den letzten drei Teams wieder. Punktet der VfL Wolfsburg am Sonntag, rangieren die Weiß-Roten gar auf Platz 17.

Das muss und darf am siebten Spieltag noch keine Panik verursachen. Dennoch tut eine genaue Analyse der ersten sieben Partien in der nun etwas ruhigeren Zeit gut. Es sind nicht Verletzungssorgen, die den VfB plagen, es ist nicht nur Pech – auch, wenn zwei der drei Gegentreffer gegen die Eintracht sehr unglücklich gefallen sind. Es hat aus anderen Gründen noch nicht gereicht für einen Dreier und einen Platz in der beruhigenden Zone. Diese sollten Trainerteam und Mannschaft schnell finden.

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