Der VfB Stuttgart muss in der Partie an diesem Samstag beim FC Schalke erneut auf Antonio Rüdiger (Grippe) verzichten. Dafür ist Gotoku Sakai wieder dabei.

Stuttgart – Huub Stevens hat ein Lieblingssprichwort. Es lautet: in der Ruhe liegt die Kraft. Aber der Coach weiß vor der Partie beim FC Schalke auch, dass es beim VfB jetzt unruhig ist. Das hat der Aufsichtsrat Hansi Müller verursacht, der die Verpflichtung des Trainers Alexander Zorniger zur neuen Saison ausplauderte (die StZ berichtete). „Wenn du ein großer Verein bist, gibt es eben viele Leute, die mitreden“, erklärt Stevens, der alle Hände voll zu tun hat, um die Konzentration wieder auf den Fußball zu lenken. Vielsagend ist seine Antwort, als ein Reporter wissen will, ob der Vorstoß von Müller Spuren in der Mannschaft hinterlassen hat. „Da müssen Sie die Spieler fragen“, erwidert Stevens.

Dabei braucht die Mannschaft im Abstiegskampf jeden Punkt. Der Anfang soll auf Schalke gemacht werden – ohne Antonio Rüdiger (Grippe). Verzichten muss der VfB auch auf den gesperrten Adam Hlousek, was kein Nachteil sein muss, wenn man die Leistungen des Linksverteidigers in dieser Saison gesehen hat. Für Hlousek dürfte Gotoku Sakai auflaufen, der seine Grippe überwunden hat. Auch Serey Dié ist nach seiner Sperre wieder dabei. Gut so, nachdem die Defensive zuletzt nicht den sichersten Eindruck vermittelt hat. Zudem ist Stevens klar, was in Schalke auf den VfB zukommt – „ein motivierter Gegner“.