VfB Stuttgart Sebastian Hoeneß erreicht besondere Marke
Der Stuttgarter Trainer steht vor seinem 100. Pflichtspiel für den VfB und kann in Kürze viele seiner Vorgänger überholen. Bleibende Momente sind ihm schon jetzt sicher.
Der Stuttgarter Trainer steht vor seinem 100. Pflichtspiel für den VfB und kann in Kürze viele seiner Vorgänger überholen. Bleibende Momente sind ihm schon jetzt sicher.
Dieses Jubiläum ist kein alltägliches. Wenn der VfB Stuttgart am Samstag (20.30 Uhr) im Supercup den FC Bayern empfängt, wird Sebastian Hoeneß zum 100. Mal in einem Pflichtspiel auf der Trainerbank Platz nehmen – womit er sich schon jetzt in den Top Ten des Vereins seit Einführung der Bundesliga 1963 einreiht.
Und: Da in der kommenden Saison mindestens 44 Partien in vier Wettbewerben anstehen, kann Hoeneß fast alle vor ihm liegenden Stuttgarter Trainer überholen: Pellegrino Matarazzo (100), Hermann Eppenhoff (105), Helmut Benthaus (120), Arie Haan (121), Christoph Daum (128), Bruno Labbadia (131), Armin Veh (138) und womöglich Felix Magath (147).
Bis auf weiteres unerreichbar bleiben einzig die 210 Spiele, die Jürgen Sundermann in seinen drei Amtszeiten zwischen 1976 und 1995 anhäufte. Ein besonderer Platz in den VfB-Annalen ist Hoeneß also bereits jetzt sicher, was selbstredend nicht nur an der reinen Verweildauer liegt. Ein Blick auf zweieinhalb erfolgreiche Jahre – und zehn emotionale Partien.