Der Stuttgarter Trainer äußert sich klar zu einem Einsatz des umworbenen Stürmers im Supercup am Samstag.
Nick Woltemade steht seit Wochen im Fokus, am Samstag aber dürfte die Aufmerksamkeit ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen: Um 20.30 Uhr empfängt der VfB Stuttgart im Supercup den FC Bayern, der sich in diesem Sommer um eine Verpflichtung des VfB-Angreifers bemüht. Womit aufgrund des Rummels zugleich eine Frage verbunden ist: Gibt es Überlegungen, Woltemade im direkten Duell erst einmal aus dem Scheinwerferlicht und aus der Anfangsformation zu nehmen?
Für Trainer Sebastian Hoeneß ist das kein Thema. Er erlebe Woltemade weiterhin gefestigt und fokussiert – deshalb gelte nach wie vor seine nach dem Bologna-Testspiel getätigte Aussage, dass Woltemade spiele, sofern er fit sei. „Ja, daran hat sich nichts geändert. Die Einschätzung ist weiterhin so“, bestätigte Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel und ergänzte: „Nick ist Teil unserer Mannschaft, ein ganz wichtiger Baustein für unser Team. Das haben wir immer wieder betont. Und an der Sachlage hat sich überhaupt nichts verändert.“
Auch für ein gesondertes Gespräch mit seinem Stürmer zu der Wechsel-Thematik habe er in der Trainingswoche keinen Anlass gesehen: „Es gab keine Gedanken, ihn zur Seite zu nehmen“, so Hoeneß, „natürlich beobachtet man die Situation. Aber es hat sich jetzt nicht so entwickelt, dass ich das Gefühl hatte, da reagieren zu müssen.“
Fragen zum Transferpoker selbst schob der Chefcoach derweil beiseite. „Das Wichtigste ist, dass sich unser Vorstandschef dazu geäußert hat. Dazu gibt es von meiner Seite aus nichts mehr hinzuzufügen“, sagte Hoeneß mit Blick auf die Aussagen von Alexander Wehrle, der zu Beginn der Woche im Gespräch mit unserer Redaktion das Duell im Supercup als finale Frist für einen möglichen Wechsel gesetzt hatte. Ein drittes Angebot aus München war daraufhin am Mittwoch vom VfB abgelehnt worden.