Am Wochenende läuft das Team von VfB-Trainer Bruno Labbadia mit einem regenbogenfarbenen Brustring auf. In den freien Verkauf geht das Jersey ab Mittwoch.

Der Online-Verkauf des Sondertrikots „Vielfalt 22/23“, mit dem der VfB Stuttgart am Samstag in der Fußball-Bundesliga sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Liveticker) bestreiten wird, beginnt am Mittwoch.

 

Ab 12 Uhr kann der Dress mit schwarzer Grundfarbe und dem Brustring in Regenbogenfarben erworben werden. Auch in den Fanshops ist er ab Mittwoch erhältlich. Die Stückzahl ist begrenzt. Der Stoff des Sondertrikots bestehe – wie alle weiteren Trikots der laufenden Runde – komplett aus recyceltem Polyester und sei mit den Silhouetten Stuttgarter Sehenswürdigkeiten verziert, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Der wolle mit dem Jersey im Stadion als auch im Alltag ein klares Signal für Teilhabe, Vielfalt und Miteinander setzen und bekenne sich zu seiner gesellschaftlich-sozialen Verantwortung.

VfB-Beitrag zu den internationalen Wochen gegen Rassismus

Das Heimspiel stehe ganz im Zeichen von „bunt und wild“. Anschließend sollen die Trikots der Mannschaft zugunsten von VfBfairplay versteigert werden, dem auch fünf Euro jedes verkauften Dresses zugutekommen.

„Wir gehen voran, möchten möglichst viele Menschen auf diesem Weg mitnehmen und verdeutlichen, dass der VfB, unsere Stadt und unsere gesamte Region für Vielfalt stehen und sie aktiv leben“, wird der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle zitiert, der hinzufügt: „Unser Heimspiel gegen Wolfsburg stellt unseren Beitrag zu den ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘ dar, mit denen sich der deutsche Profi-Fußball seit vielen Jahren engagiert.“

Auf Einladung des Traditionsvereins werden auch rund 300 Personen, die sich an sogenannten VfB-Fairplay-Projekten beteiligen, als Ehrengäste im Stadion sein. Seit Jako 2019 als Ausrüster eingestiegen ist, gewann der VfB in der Bundesliga alle Heimspiele, in denen er mit Sondertrikots antrat. Mit einem regenbogenfarbenen Dress war der Verein bereits im Januar 2021 gegen Mainz (2:0) aufgelaufen.