Der Bundestrainer lobt den Stuttgarter Linksverteidiger – und sagt, warum er ihn dennoch zum zweiten Mal in Folge nicht ins Aufgebot berufen hat.

Sport: David Scheu (dsc)

Auch dieses Mal hatte Maximilian Mittelstädt das Nachsehen im DFB-Team. Wie schon in der vergangenen Länderspielpause wurde der Linksverteidiger des VfB Stuttgart nicht nominiert von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der sich stattdessen für David Raum (RB Leipzig) und Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) entschied.

 

Nagelsmann lobt David Raum für dessen Emotionalität

Unzufrieden mit Mittelstädts Leistungen beim VfB ist Nagelsmann aber nicht. Im Gegenteil. „Maxi hat sich beim VfB wieder super stabilisiert“, sagte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz unaufgefordert, nachdem er eigentlich nach Raum gefragt worden war. Der Stuttgarter spiele mittlerweile stärker als zum Zeitpunkt der vorherigen Länderspiel-Periode.

Nach wie vor im Austausch: Julian Nagelsmann und Maximilian Mittelstädt. Foto: Pressefoto Baumann

Weshalb er dann dennoch nicht dabei ist? Schlichtweg, weil der Nagelsmann die beiden Konkurrenten ebenfalls in guter Form sieht. „Es gab jetzt keine Veranlassung, da Veränderungen herbeizuführen, weil David es sehr gut macht und uns vom Typus her sehr gut tut mit seiner Emotion. Und Nathaniel hat defensiv nochmals einen Riesenschritt gemacht.“

Geschlossen ist die Türe deshalb für Mittelstädt aber nicht. „Ich möchte Maxi nicht unerwähnt lassen, weil ich auch mit ihm einen guten Austausch habe und hatte. Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn er dabei ist.“ Die nächste Chance auf eine Nominierung kommt für Mittelstädt dann im März 2026.