Normalerweise ist er einer bei den A-Junioren des VfB einer der Torhüter, im WFV-Pokal netzte Lucca Telles Villalobos nun selbst ein. Den Job will er trotzdem nicht wechseln.

Schon der Name klingt wie ein Versprechen: Lucca Telles Villalobos. Übersetzt in die Fußballer-Sprache hört sich das nach Esprit, Raffinesse und künstlerischer Freiheit an. Nach Tricks und Treffsicherheit. Eher nicht nach einem Torverhinderer. Genau das aber ist Lucca Telles Villalobos. Zumindest im Normalfall.

Der 17-Jährige wechselte im Juli 2020 vom FSV Waiblingen zu den B-Junioren des VfB Stuttgart, aktuell ist er einer der Ersatztorwarte bei den A-Junioren. Umso überraschender las sich der Tweet des Vereins nach dem 5:0-Sieg der Bundesliga-Mannschaft von Trainer Nico Willig in der dritten Runde des WFV-Pokals gegen den SV Allmersbach. Denn unter den fünf Torschützen tauchte auch der Name Lucca Telles Villalobos auf. Und prompt begannen die Spekulationen.

Eher kein „Tor des Monats“

Hat der Keeper womöglich per Abschlag getroffen? Ist er wie zuletzt Manuel Neuer in Augsburg mit nach vorne gestürmt, um einen Kopfball zu versenken? Oder ist etwas anderes Kurioses passiert, das vielleicht sogar eine Ausstrahlung beim „Tor des Monats“ rechtfertigen würde? Die Realität ist, leider, wesentlich weniger spektakulär.

Weil Willig einen personellen Engpass hatte, wechselte er Villalobos nach 71 Minuten ein, beim Tor musste der umfunktionierte Keeper nur den Fuß hinhalten. Folglich denkt er auch nicht darüber nach, den Job zu wechseln. Villalobos (frei übersetzt: Stadt der Wölfe) will weiter um einen Platz im Tor kämpfen. Mit viel Biss. Versprochen.