VfB Stuttgart Sunjic weg – wer folgt ihm nach?

Toni Sunjic baut seine Zelt in Stuttgart ab – und in Palermo wieder auf. Foto: Getty
Toni Sunjic baut seine Zelt in Stuttgart ab – und in Palermo wieder auf. Foto: Getty

Der VfB Stuttgart ist kaum im Trainingslager im portugiesischen Lagos eingetroffen, da gibt es auch schon die erste Personalie zu vermelden: Abwehrspieler Toni Sunjic wechselt zu US Palermo.

Sport: Carlos Ubina (cu)
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Lagos - Mit etwas Verspätung, dafür bei reichlich Sonnenschein hat der VfB Stuttgart sein Quartier in Lagos an der Algarve-Küste erreicht. Dort will Trainer Hannes Wolf seinen 22-Mann-Kader in den kommenden sieben Tagen fit für den Rückrundenauftakt in der zweiten Liga am 29. Januar beim FC St.Pauli machen. Die Reise nach Portugal nicht mit gemacht hat Toni Sunjic. Stattdessen war der 28-Jährige auf dem Weg in den Süden Italiens – zu US Palermo, wo der Abwehrspieler eine neue Herausforderung sucht.

Im Raum steht ein Leihgeschäft bis Saisonende mit anschließender Kaufoption, sollten die Sizilianer den Klassenerhalt in der Serie A noch schaffen. Momentan sieht es aber eher nicht danach aus – bei sieben Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Die andere Option wäre ein direkter Verkauf Sunjics, der beim VfB noch einen Vertrag bis 2018 besitzt. Eine Entscheidung fällt voraussichtlich am Wochenende. Fakt ist, dass sich die beiden Vereine grundsätzlich einig sind, wie Sportvorstand Jan Schindelmeiser nach der Ankunft in Portugal bestätigte.

Sunjic und der VfB – ein einziges Missverständnis

Für Sunjic und den VfB endet damit ein langes Missverständnis. Von Robin Dutt auf den letzten Drücker der Sommertransferperiode 2015 für 3,3 Millionen aus Russland verpflichtet, konnte der bosnische Nationalspieler die Erwartungen nie erfüllen. Und das, obwohl seine Zeit in Stuttgart verheißungsvoll begonnen hatte. Gleich in seinem ersten Spiel bei Hertha BSC (1:2) gelang ihm ein Tor. In der Folgezeit verschuldete Sunjic dafür umso häufiger Gegentore. Für die Bundesliga zu langsam und technisch limitiert, musste der Innenverteidiger meist mit der Bank vorlieb nehmen. Daran änderte sich auch unter Hannes Wolf nichts, der bekanntlich auf Spieler mit Tempo in den Beinen setzt.

Die Frage ist nun, wer Sunjic nachfolgt. Mit Timo Baumgartl, Benjamin Pavard und Marcin Kaminski stehen nur noch drei Innenverteidiger zur Verfügung, nachdem Stephen Sama bereits nach Fürth veräußert wurde. Schindelmeiser wird auf dieser Position also ziemlich sicher noch einmal aktiv werden. In Lagos darauf angesprochen, lächelte der Sportvorstand nur.

VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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