Fankonflikt um Dietmar Hopp VfB-Präsident Claus Vogt hält sich bedeckt

Von gp 

Setzen sich die Anti-Hopp und Anti-DFB-Proteste in den Fußballstadien am kommenden Spieltag fort? Der VfB Stuttgart sieht sich für sein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld gerüstet.

Seit Dezember 2019 Präsident des VfB Stuttgart: Claus Vogt Foto: Baumann
Seit Dezember 2019 Präsident des VfB Stuttgart: Claus Vogt Foto: Baumann

Stuttgart - Die erste Welle der Empörung hat sich gelegt, die mediale Aufregung flaut ab. Was nicht heißt, dass die Fans in Fußball-Deutschland der Causa Hopp nicht schon am Wochenende ein neues Kapitel hinzufügen könnten. Wenn der Ball wieder rollt – und weitere Hass-Plakate möglicherweise für eine neue Stufe der Eskalation sorgen.

Lesen Sie hier: So gelangen Plakate ins Stadion

Der VfB Stuttgart sieht sich mit Blick auf sein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Montag gewappnet. „Wir befinden uns im ständigen, konstruktiven Austausch mit unseren Fans“, sagte Präsident Claus Vogt am Rande eines Wohltätigkeitstermins in der Vesperkirche. Ob es einen Plan für den Fall einer konzertierten Anti-Hopp-Aktion seitens der VfB-Ultras gebe und wenn ja, wie dieser aussehe, wollte Vogt aber nicht verraten. Überhaupt wollte der Vereinschef und frühere Fanaktivist (FC Playfair) das Thema nicht kommentieren.

Mislintat: „Dass wir den Platz verlassen, ist vorstellbar“

Am Wochenende war es in mehreren Stadien zu Spielunterbrechungen gekommen, nachdem Fans mit Plakaten gegen Hoffenheims Mäzen ihren Ärger über Kollektivstrafen und übertriebene Kommerzialisierung Luft gemacht hatten. In einer ersten Reaktion hatte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat erklärt: „Dass wir als Mannschaft dann den Platz verlassen, ist vorstellbar.“




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