VfB Stuttgart Wie geht es weiter für Juan Perea?

Juan Perea (links) in einem seiner bis dato letzten Auftritte für den VfB bei einem Testspiel in Reutlingen im Juli 2023 Foto: Baumann

Der an den FC Zürich verliehene Stürmer fehlt seit Monaten verletzt. Eine erste Entscheidung mit Blick auf die kommende Saison ist bereits gefallen.

Sport: David Scheu (dsc)

Für Juan Perea ist derzeit Geduld gefragt. Seit Anfang März hat der Stürmer wegen eines Achillessehnenrisses nun schon kein Spiel mehr bestritten – und für den FC Zürich wird nach Lage der Dinge auch kein weiteres dazu kommen. Die Schweizer haben die Kaufoption nicht gezogen, sodass der Leihvertrag mit dem VfB Stuttgart regulär zum 30. Juni endet und Perea Stand jetzt nach Bad Cannstatt zurückkehren wird.

 

Zum Trainingsauftakt am 9. Juli wird der 25-Jährige dann aber wohl noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen: Ein Riss der Achillessehne zieht mehrere Monate Ausfallzeit nach sich, zu hundert Prozent einsatzfähig könnte der Kolumbianer bei gutem Verlauf im September sein. Und auch wenn man beim VfB bei Angeboten gesprächsbereit wäre: Ob diese mit Blick auf die ungewisse Ausfallzeit in diesem Sommer zahlreich eingehen, ist fraglich. So deutet vieles darauf hin, dass Perea seine Reha in Stuttgart fortsetzen und abschließen wird.

Wenig Einsatzzeit unter Sebastian Hoeneß

Spätestens im kommenden Jahr dürften sich die Wege dann trennen – sofern nichts Außergewöhnliches geschieht. Pereas Vertrag läuft noch bis Sommer 2026, doch aktuell gibt es wenig Anlass für den VfB, über eine Verlängerung nachzudenken.

Juan Pereas einziges Pflichtspiel-Tor für den VfB: Im Februar 2023 traf er beim 1:2 gegen den FC Bayern per Kopf zum Anschluss in der Schlussphase. Foto: Baumann

Denn in Stuttgart konnte sich Perea nie wirklich durchsetzen, seit er vor drei Jahren für gut zwei Millionen Euro vom griechischen Erstligisten PAS Giannina an den Neckar gewechselt war. In seiner ersten Saison kam er noch zu 19 Pflichtspiel-Einsätzen und einem Tor (per Kopf gegen den FC Bayern), spielte dann aber ab April 2023 unter Sebastian Hoeneß kaum noch eine Rolle und wurde in den folgenden beiden Spielzeiten jeweils verliehen. Erst an Zweitligist Hansa Rostock, dann an den Schweizer Erstligisten FC Zürich. Für den erzielte er in der Super League bis zu seiner Verletzung sieben Tore.

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