VfB Stuttgart Zehn Neue für die zweite Liga – die VfB-Frauen legen los

Die Frauen des VfB Stuttgart haben in der vergangenen Saison die Regionalliga-Meisterschaft und den WFV-Pokal gewonnen. Foto: Pressefoto Baumann

Die Frauenmannschaft des VfB Stuttgart hat mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Erstmals spielt das Team in der zweiten Liga – mit jeder Menge Erstligaerfahrung.

Sport: Dirk Preiß (dip)

Schon am Montag betraten die Frauen des VfB Stuttgart erstmals nach der Sommerpause wieder den Trainingsplatz. An diesem Mittwoch nun folgt der öffentlichkeitswirksame Auftakt in die Spielzeit 2025/2026. Um 16 Uhr bittet der Trainer Heiko Gerber sein Team zu einer für Medienvertreter offenen Trainingseinheit auf dem Gelände des PSV Stuttgart.

 

Dort, das wurde kürzlich noch einmal bestätigt, haben die VfB-Frauen nicht nur den Aufstieg in die zweite Liga klargemacht. Hier werden sie auch alle ihre Heimspiele in der neuen Saison absolvieren. „Der PSV stellt uns auch in der kommenden Spielzeit sein Stadion zur Verfügung und macht vieles für uns möglich“, sagt Lisa Lang, die Managerin Sportorganisation der VfB-Frauen, „wir sind sehr froh und dankbar, über die Unterstützung und freuen uns auf packende Heimspiele im Schatten der MHP-Arena.“

Das Thema Spielstätte bleibt eines über den Trainingsauftakt hinaus. Der VfB prüft Möglichkeiten eines Neubaus, der dann nicht nur den Frauen, sondern auch etwa dem U-21-Team der Männer als Heimstätte zur Verfügung stehen würde. Aber: Das ist Zukunftsmusik.

Nun rüstet sich das Team erst einmal sportlich für die nächste Herausforderung der VfB-Vereinsgeschichte bei den Frauen. Nach dem Durchmarsch von der Oberliga aus spielt die Mannschaft nun erstmals in der zweiten Liga. Und hat dafür zumindest mit Blick auf den Kader schon die Weichen gestellt. Gleich zehn Neuzugänge mit teils jeder Menge Erstliga-Erfahrung hat Sascha Glass, der General Manager für die VfB-Frauen, in den vergangenen Wochen verpflichtet.

Aus Köln kommt wie Janina Hechler auch Nicole Billa, die einst im Trikot der TSG Hoffenheim Torschützenkönigin der Bundesliga geworden ist. Direkt aus dem Kraichgau wechselt Fabienne Dongus nach Stuttgart, ihre Zwillingsschwester Tamar kommt vom Grashopper Club Zürich aus der Schweiz. Die Nachwuchs-Nationalspielerinnen Rosa Rückert und Leonie Schetter spielten zuletzt bei Eintracht Frankfurt, beziehungsweise bei der TSG Hoffenheim II. Neu beim VfB sind auch die Torspielerinnen Eve Boettcher (RB Leipzig) und Pia Hein (FC Ingolstadt). Vom VfL Kirchheim kommt das Talent Muriel Dürr, aus Japan die Nationalspielerin Haruka Osawa.

„Ich hoffe, ich kann zu vielen Siegen etwas beitragen“, sagt die 24-jährige Japanerin, „und hoffentlich auch zu einem Aufstieg in die Bundesliga.“ Damit wäre das Ziel des VfB genannt, das in den nächsten Jahren noch erreicht werden soll. In der anstehenden Saison in Liga zwei wollen die Stuttgarterinnen daher mindestens schon eine gute Rolle spielen.

Pflichtspielauftakt am 18. August

„Neue Gesichter, neue Liga – ich freue mich sehr, mich gemeinsam mit dem Team aus bewährten Spielerinnen und einigen Neuzugängen auf die zweite Liga vorzubereiten“, sagt der Trainer Heiko Gerber, dessen Umfeld noch einmal professioneller aufgestellt wurde. In Simon Kubach (kommt von der SG Sonnenhof Großaspach) verfügen die VfB-Frauen nun erstmals über einen Spiel- und Videoanalysten. Tobias Schwaab wird hauptamtlicher Teammanager und Zeugwart.

Das erste von sechs bereits fest stehenden Testspielen bestreitet das VfB-Team am Samstag in Hilzingen gegen die Grashoppers Zürich. Ende Juli geht es in ein kurzes Trainingslager, ehe am 9. August der letzte Härtetest vor dem Pflichtspielauftakt steigt – gegen Bundesligist TSG Hoffenheim. Die Bundesligaprofis des VfB testen am selben Tag im Rahmen der Saisoneröffnung gegen den FC Bologna.

Am 18. August wird es dann im DFB-Pokal (gegen den 1. FSV Mainz 05) ernst, eine Woche später beginnt die Saison in der zweiten Liga.

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